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12.47 Uhr | 14. Februar 2020

Person leicht verletzt, Gebäude nicht mehr bewohnbar

EINSATZBERICHT DER FEUERWEHR: Explosion in Wohn- und Geschäftsgebäude in der Rheinstraße

Als Auslöser einer Explosion in einem Gebäude der Rheinstraße wurde in einer ersten Stellungnahme der Fachleute eine Verpuffung im Bad genannt. Foto: Mirco Metzler/Presseagentur Die Knipser

Am Morgen des heutigen Freitag, dem 14. Februar, kam es in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Rheinstraße zu einer Explosion: Die Feuerwehr wurde von Anwohnern um 8.46 Uhr alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte (Berufsfeuerwehr, Einheit Herrnsheim, insgesamt 18 Kräfte) teilweise erhebliche Gebäudeschäden vor. Intensive Löscharbeiten waren nicht erforderlich, lediglich ein Gegenstand aus dem Gebäudeinneren war angeschmort und musste im Freien abgelöscht werden.

Die hinzugerufene Bauaufsicht und ein Bausachverständiger des THW stellten eine Gefährdungslage fest, die Bauaufsicht sprach ein Nutzungsverbot aus, heißt: Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. In dem Haus befinden sich zwei Wohnungen sowie Büroräume im Untergeschoss. Die vier Bewohner können anderweitig untergebracht werden. Eine Person hielt sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Haus auf; sie wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Bei einem gegenüberliegenden Gebäude wurde zudem eine Scheibe durch die Erschütterung beschädigt, das Haus ist aber nicht weiter beeinträchtigt.

Die Ursache für die Explosion ist noch vollkommen unbekannt. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Derzeit ist das THW vor Ort und wird mit recht aufwändigen Maßnahmen das Mauerwerk abstützen.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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