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Pfarrer Held und die TGW mit „Wormser Rotaach“ ausgezeichnet

Auszeichnung der SPD Worms-Mitte unterstreicht seit 18 Jahren besonderen Einsatz für Worms

Die Preisträger im Jahr 2019 sind Pfarrer Axel Held (3.v.re.) und die Turngemeinde 1846 Worms, vertreten durch Georg Blockus (6.v.l.) , die von der SPD Worms-Mitte jüngst mit dem „Wormser Rotaach“ ausgezeichnet wurden.

Mit dem Preis Wormser Rotaach zeichnen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten des Stadtzentrums seit dem Jahr 2001 Bürgerinnen und Bürger für besondere Verdienste im ehrenamtlichen Engagement für und in der Innenstadt aus. Seit dem Jahr 2012 erhält zusätzlich jeweils ein Verein diese Auszeichnung. Die bislang 21 Preisträgerinnen und Preisträger stammen aus allen Bereichen des Wormser Lebens und stehen für nachhaltigen Einsatz für Themen von Kultur und Kunst, über Bildung und Brauchtum, soziales und politisches Engagement bis hin zur Förderung des Sport in unserer Stadt.

Auch die Preisträgerinnen und Preisträger im Jahr 2019 stehen exemplarisch für nachhaltiges und selbstloses Engagement für ihre Stadtgesellschaft: Bei der festlichen Verleihung wurden Pfarrer Axel Held und die Turngemeinde 1846 Worms – in Worms schlicht die TGW genannt – in den verdienstvollen Kreis derjenigen aufgenommen, die eine der nun 23 individuell gestalteten Fischskulpturen ihr Eigen nennen können.

Wichtiger Kulminationspunkt des gesellschaftlichen Lebens
Die Turngemeinde 1846 Worms ist mit ihren über 3.000 Mitgliedern heute der größte Verein der Stadt und einer der größten Vereine Rheinhessens. Gegründet am 1. Juni 1845 unter dem Eindruck der Ideen des „Turnvaters“ Friedrich Ludwig Jahn, ist der Turn- und Sportverein bis heute mit seinen 12 Abteilungen – mit Sportarten von Badminton, über Tischtennis und Hockey bis zum Turnen und der Leichtathletik – ein zentraler Akteur in fast allen Bereichen des Sports in unserer Stadt.

Die Breite Aufstellung dieses Wormser Traditionsvereins, der sowohl Leistungs- als auch Breitensportlern eine sportliche Heimat bietet und seiner zentralen Heimstätte auf der Jahnwiese, macht ihn zu einem zu einem wichtigen Kulminationspunkt des gesellschaftlichen Lebens insbesondere für die zentralen Stadtteile von Worms. Wie es der Wormser SPD-Chef und Laudator Jens Guth in seiner persönlich gehaltenen Rede ausdrückte: „Es dürfte in Worms kaum eine Familie geben, die noch nie mit der TGW in Berührung gekommen ist. Mit ihren Angeboten für Jung und Alt ist sie – weit über ihren rein sportlichen Wert hinaus – ein Grundpfeiler des Zusammenhalts in Worms.“ Stellvertretend für die aktiven Sportlerinnen und Sportler, die Übungsleiterinnen und Übungsleiter und alle Mitglieder nahm der Vereinsvorsitzende, Georg Blockus, das Wormser Rotaach 2019 entgegen. In seiner Dankesrede sagte er spontan zu, dass auch die TGW sich mit einer Spende von 500 Euro an der Rettung des Kanal 70 beteiligen wird.

Unermüdlicher Einsatz für Jugend- und Kulturzentrum
ausgezeichnet. Viele Wormserinnen und Wormser verknüpfen mit dem Kanal 70 in der Hochheimer Straße beste Erinnerungen an ihre Jugend und die zahlreichen Möglichkeiten für Begegnung und Veranstaltungen, die der (Frei)Raum „Kanal“ seit den späten 60er Jahren insbesondere für junge Wormserinnen und Wormser bereitgehalten hat.

Umso größer war der Schock für viele, als im Oktober 2017 bekannt wurde, dass der Kanal aufgrund baulicher Mängel geschlossen werden musste und dass zum Erhalt mindestens 250.000 Euro benötigt werden würden. Pfarrer Axel Held, der zuvor 20 Jahre lang das sogenannte Weltcafé im Kanal 70 geleitet hatte, fasste daraufhin den Beschluss, mit einer großangelegten Fundraising-Kampagne Spenden zu sammeln.

Durch diese Rettung des Jugend- und Kulturzentrums sollen der Raum und seine Möglichkeiten auch für künftige Wormser Jugendliche erhalten werden. Wie kürzlich berichtet wurde, ist es Axel Held und seinen Mitstreitern bereits gelungen, einen erheblichen Teil der benötigten Mittel einzusammeln. Obwohl mittlerweile klar ist, dass sogar 360.000 Euro benötigt werden, zeigte sich Held optimistisch, dass das Fundraising und damit die Rettung des Kanals gelingen wird.

Laudator Timo Horst, der den Preisträger sowohl als Schüler im Religions-Unterricht als auch später als Lehrer-Kollegen kennenlernen durfte, betonte:„ Axel Held berichtet selbst, dass anfänglich viele an der Machbarkeit seines Plans zweifelten. Wer ihn als Person kennt, hat aber schon früh gewusst, dass er beharrlich dran bleiben wird. Man denke nur an die in der Stadt omnipräsenten Spendendosen. Dass ihm die Rettung des Kanal 70 gelingen wird, ist für Worms unbezahlbar.“ In seiner anschließenden Dankesrede versprach Axel Held, dass das Rotaach nach der Fertigstellung einen Ehrenplatz im neuen Kanal 70 erhalten werde.

Zum Hintergrund: Die immer als Unikat gestalteten Fischskulpturen des Wormser Rotaachs wurden zunächst von der Künstlerin Jutta Stieglietz erdacht. Seit dem Jahr 2017 wird das Rotaach von den Künstlerinnen und Künstlern des „atelierblau“ der Lebenshilfe Worms ebenfalls individuell für die Preisträger gefertigt. Als Moderator führte in diesem Jahr Ralf Lottermann, Vorstandsmitglied des Ortsvereins Worms-Mitte und Kandidat auf der Liste der SPD für die Stadtratswahl am 26. Mai durch die Veranstaltung in den Räumlichkeiten von Ralfs Tanzgalerie am Wormser Obermarkt. Im Rahmen des Programms stellte Uwe Gros, Stadtrat der Stadt Worms und ursprünglicher Initiator des Wormser Rotaachs, die Idee und Geschichte des Preises anlässlich der nun achtzehnten Verleihung vor. Erstmals sorgt der Wormser Musiker Rolf Bachmann zusätzlich für musikalische Unterhaltung im Rahmen der Verleihung.

Mehr Informationen unter der Internetadresse www.spd-worms-mitte.de oder auf Facebookseite www.facebook.de/spdwormsmitte. Alle Preisträgerinnen und Preisträger sowie weitere Informationen zum Wormser Rotaach unter: https://www.spd-worms-mitte.de/wormser-rotaach.html

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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