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14.46 Uhr | 16. Mai 2020

Ringen um Sanierung geht weiter

Alte-Heilig-Kreuz-Kirche: Monika Stellmann arrangiert Vor-Ort-Termin in Horchheim mit allen Beteiligten 

„Wie kommen wir bei der Sanierung unserer Alten-Heilig-Kreuz-Kirche weiter?“ Diese Frage lässt die stellvertretende Horchheimer Ortsvorsteherin nicht los. Seit Jahren macht sie sich stark für die Sanierung. Nun ist sie wieder einen Schritt weitergekommen und hat eine besondere Vor-Ort-Begehung arrangieren können: „Alle Beteiligten sollen dabei an einem Strang ziehen“, erklärt Stellmann. Eingeladen sind unter anderem Oberbürgermeister Adolf Kessel, Verantwortliche der Unteren Denkmalschutzbehörde und – natürlich – auch Vertreter des Fördervereins, der 2002 eigens zur Unterstützung der städtischen Sanierungsaufgaben gegründet worden war.

„Viele Fragen sind noch offen“, räumt Monika Stellmann ein. Gleichzeitig freut sie sich, dass im Vorfeld etliche Punkte geklärt werden konnten. Zum einen durch ihre direkten Nachfragen bei vielen Verantwortlichen. Zum anderen aber auch bei ihren Anfragen im Stadtrat, wo sie für die CDU aktiv ist. Durch ihre jüngste Anfrage sei beispielsweise ganz deutlich geworden, wo bereits Planungen zur Ausbesserung vorgesehen sind und wie die Verantwortlichkeiten verlaufen. 

Aufschlussreiche Antwort
„Die Antwort der Stadt war aufschlussreich“, lobt Stellmann die kooperative Haltung. Gut sei auch, dass in der Antwort noch einmal ganz deutlich geworden sei, dass der Verein weiter als Partner bei der Sanierung sehr willkommen sei und dessen bisherige Arbeit von der Stadt wertgeschätzt werde. „So soll beispielsweise auf Pläne, die durch die Arbeit der Fachleute des Fördervereins bereits entstanden sind, bei einer Sanierung so weit wie möglich zurückgegriffen werden“, erklärt Stellmann. Allerdings seien noch weitergehende Planungen durch die Untere Denkmalschutzbehörde nötig – gerade, weil Historiker in der Alten Heilig-Kreuz Kirche ein Bauwerk von überregionaler Bedeutung sehen. 

Der 300 Jahre alte Sakralbau, dessen Grundmauern bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen, gilt unter Fachleuten als historisches Kleinod. Erstmals erwähnt wurde die Kirche in einer Urkunde von 1287; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk an die Stadt Worms veräußert und dient seit 1958 als Friedhofskapelle.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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