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Rosenblätter aus Plastik im Schlosspark weit verstreut

Grünflächenabteilung hat kein Verständnis für Verhalten / Hinweise auf Verursacher erbeten / Hochzeitsgesellschaft nicht involviert

Nachvollziehbar wenig Verständnis zeigte der Parkbesucher für den Umweltfrevel einer Personengruppe und informierte die Stadt über das Vorkommnis. Weit verstreut lagen die Rosenblätter aus Plastik im Herrnsheimer Schlosspark umher und müssen nun aufwändig eingesammelt und entsorgt werden.

Über das Online-Beschwerdemanagement der Stadt wurde die Grünflächenabteilung von einem auswärtigen Bürger über ein Vorkommnis im Herrnsheimer Schlosspark informiert. Demnach hat offenbar eine Personengruppe in Vorbereitung eines Heiratsantrages oder einer geplanten Hochzeit am vergangenen Wochenende einen Pavillon auf einer von Bäumen umsäumten Wegefläche aufgestellt und unzählige rote Rosenblätter aus Plastik verstreut, die durch den Wind sogar in den angrenzenden Weiher getragen wurden. Wie der besorgte Parkbesucher in seiner E-Mail an die Verwaltung schildert, habe er die Gesellschaft auf die Plastikteile angesprochen, sei aber von dieser schroff zurechtgewiesen worden.

„Als wir nach dem Hinweis im Schlosspark eintrafen, war der Pavillon zwar wieder abgebaut, doch die Kunststoffblätter lagen noch weit verstreut umher“, ärgert sich Dieter Rauh von der Grünflächenabteilung über den Umweltfrevel und derart gedankenloses Handeln. Unser Schlosspark ist der am besten erhaltene Landschaftsgarten in Rheinland Pfalz und steht den Bürgern und Besuchern von außerhalb als öffentliche Grünanlage zur Erholung und gartenkünstlerischen Erkundung ganzjährig zur Verfügung, sofern sich diese an die geltende Anlagensatzung (www.worms.de, Rubrik Rathaus/Bürgerservice/Ortsrecht-Satzungen) halten und die Parkanlage weder verunreinigen noch anderweitig in Mitleidenschaft ziehen“, verweist Rauh auf den von der Stadt zu leistenden Pflegeaufwand zugunsten der naturverbundenen Allgemeinheit.

Die im Park verstreuten Plastik-Rosenblätter müssten nun aufwändig eingesammelt und entsorgt werden, hofft Dieter Rauh, die Verursacher aus dem Kreise der Personengruppe, die nicht zur parallel im Park anwesenden Hochzeitsgesellschaft zählen, ausfindig machen zu können, um den Arbeits- und Verwaltungsaufwand für diese Ordnungswidrigkeit geltend machen zu können. Um sachdienliche Hinweise wird gebeten, Telefon 06241/853-6701.

Update der NK-Redaktion: Eine ebenfalls im Schlosspark anwesende Hochzeitsgesellschaft, die mit dem Vorfall irrtümlich in Verbindung gebracht worden war, ist nicht in den Vorfall involviert! Nach Rücksprache des Brautpaares mit der Stadtverwaltung konnte jedwede Beteiligung diesbezüglich ausgeräumt werden, so dass Kommentare gegenüber der Hochzeitsgesellschaft, die in sozialen Medien kursieren, unbegründet sind.

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