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Schneemann ging in Flammen auf

Verabschiedung des Winters und Gedenken an Elsbeth von Fronhof

Traditionell wird am Ende des Sommertags der Schneemann und somit der Winter verbrannt. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Traditionell wird am Ende des Sommertags der Schneemann und somit der Winter verbrannt. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Am vergangenen Sonntag  fand der alljährlich gefeierte Sommertag in Horchheim statt. Der Start in den beliebten Tag  begann mit dem Gottesdienst in der Heiligkreuzkirche und der Gustav-Adolf-Kirche.

Der Mittag wurde zum Spazieren durch die Ortschaft genutzt. Begrüßt wurde man dieses Jahr am Bürgerhaus ausnahmsweise nicht mit einem Stück der Theatergruppe der Nelly-Sachs-IGS, da viele wegen Krankheit verhindert waren, jedoch konnte man diesen Ausfall dank Martina und Werner Müller blendend überbrücken.

Die beiden erzählten die untröstliche Geschichte der Elsbeth von Fronhof, geschrieben von Uschi Freese. In Zeiten des Krieges fand die Mutter sich gezwungen ihr Kind in den Brunnen zu werfen und wurde am Fronhof hingerichtet nachdem sie gefasst wurde. Sie vermachte kurz vor ihrem Tod ihr Besitztum der Gemeinde, damit alljährlich die Schulkinder für ihr Seelenheil beten.

 Danach begann der Umzug angeführt von der Fanfarencorps Nibelungenstadt Worms Richtung Fronberg, um für das Seelenheil für Elsbeth von Fronhof zu beten. Am westlichen Ortsausgang fand dann der Höhepunkt für die Grundschulkinder statt – das Schneemannverbrennen und Essen der berühmten Dreizackweck und Rießenbrezeln, welche von Ortsvorsteher Volker Janson und Oberbürgermeister Michael Kissel ausgeworfen wurden. Die Kinder sangen Frühlingslieder und man verabschiedete endgültig den Winter und freute sich auf den langsam spürbaren Frühling.

 

 

 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile am 13. März 2018

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