
Gemeinsam mit dem Wormser Stadtentwicklungsdezernenten Timo Horst sowie Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion besuchte der Landtagsabgeordnete und SPD-Fraktionsvorsitzende im Wormser Stadtrat, Dirk Beyer, die derzeit in Sanierung befindliche Mikwe im jüdischen Viertel der Stadt. Vor Ort informierte Birgit Kita, Geschäftsführerin der SchUM Städte, die Besucher ausführlich über den aktuellen Stand der Arbeiten und die besonderen Herausforderungen bei der denkmalgerechten Sanierung des historischen Bauwerks.
Bereits der Zugang zur Mikwe verdeutlicht die Fortschritte der laufenden Maßnahmen: Über eine neu angelegte, barrierearme Holzbrücke erreichte die Besuchergruppe das Gelände. Die Brücke ermöglicht einen deutlich verbesserten Zugang zu dem bedeutenden Kulturdenkmal und trägt dazu bei, das einzigartige historische Ensemble künftig noch besser erlebbar zu machen.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der mittelalterlichen Mikwe, die Teil des jüdischen Erbes von Worms ist. Birgit Kita erläuterte die baulichen Maßnahmen und ging dabei auch auf die besondere historische Bedeutung der Anlage ein. „Die Mikwe ist ein bedeutender Teil unserer Stadtgeschichte“, betonte Dirk Beyer. „Die Aufnahme des SchUM-Erbes in die UNESCO-Welterbeliste war eine internationale Anerkennung dieser außergewöhnlichen historischen Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass wir dieses kulturelle Erbe bewahren und für kommende Generationen zugänglich machen.“
Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion zeigten sich beeindruckt von den fachlich anspruchsvollen Arbeiten und den detaillierten Erläuterungen. Der Besuch habe erneut verdeutlicht, welchen hohen Stellenwert der Schutz und die Pflege historischer Kulturdenkmäler für die Stadt Worms besitzen.
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