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Seniorenangebote für den individuellen Bedarf

Einige Heimbewohnerinnen im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp, mit Manuela Haller (Heim- und Geschäftsleiterin), Rosalinde Dinges (Geschäftsleiterin der Trägerschaft) und Nelli Klassen (Leitung Service).

Einige Heimbewohnerinnen im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp, mit Manuela Haller (Heim- und Geschäftsleiterin), Rosalinde Dinges (Geschäftsleiterin der Trägerschaft) und Nelli Klassen (Leitung Service).

Im Vorfeld zu der bereits angekündigten Veranstaltung „Pflege braucht viele Hände“ am 30. August im „Haus Jacobus“ in Osthofen besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp die Senioreneinrichtung.

Denn eines ihrer wichtigsten politischen Ziele ist die Lebensqualität im Alter. „Wir haben in Rheinland-Pfalz viele Menschen, die bereits hundert Jahre alt sind, deshalb ist es wichtig, dass sich die Politik der Thematik einer älter werdenden Gesellschaft annimmt“, sagt sie. Geschaffen werden soll ein breites Spektrum an Betreuungsmöglichkeiten, wobei die Menschen entscheiden können, wie sie im Alter leben möchten.

Das „Haus Jacobus“ bietet diverse Angebote, die auf den individuellen Bedarf von Senioren zugeschnitten und darauf ausgerichtet sind, in Würde alt zu werden. „Alt sein ist heute anders geworden. Neben pflegerischen Angeboten gewinnen auch solche an Bedeutung, die ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben bis ins hohe Alter gewährleisten, wie das Betreute Wohnen“, ist sich die Politikerin sicher.

Das Service-Wohnen im Haus Jacobus vereint Selbstständigkeit in barrierefreien Appartements mit der Betreuung im Bedarfsfall durch den ambulanten Dienst. Die Betreuung von Menschen, die intensive Pflege benötigen, ist im Alten- und Pflegeheim der Einrichtung gesichert.

Priorität haben für die Geschäftsleiterinnen Manuela Haller und Rosalinde Dinges die Qualität der Pflege, die Professionalität des Personals, aber auch, für die Bewohner eine vertraute Atmosphäre zu schaffen, ihnen liebevolle Zuwendung zu geben und sie als eigenständige Persönlichkeiten anzunehmen.

„Wir wollen die Selbstständigkeit der uns anvertrauten Menschen weitestgehend erhalten, damit sie sich in unseren verschiedenen Wohnformen wie zuhause fühlen“, betonte Nelli Klassen, Leiterin des Services.

Wichtig sind auch die Therapieangebote des Hauses Jacobus, mit denen noch vorhandene Fähigkeiten erhalten werden können, sowie die vielfältigen Freizeitangebote, die der Einsamkeit, die Senioren oftmals zu Hause erleben, entgegenwirken.

Die Tagespflege der Einrichtung bietet maßgeschneiderte Pflege und bedeutet für pflegende Angehörige eine enorme Entlastung, insbesondere bei dementiell erkrankten Menschen.

„Durch diese teilstationäre Betreuung haben Familien die Möglichkeit, ihre Angehörigen zu Hause auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Das lässt auch den Familienkreis erstarken“, so Anklam-Trapp.

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