
Der in Worms geborene Vibrafonist und Schlagzeuger Stefan Traub studierte am Berklee College of Music bei Gary Burton. In den achtziger Jahren war er Mitglied der Jazzrock-Formation Gong des französischen Schlagzeugers Pierre Moerlen. Mit dessen Bruder Benoit gründete er das Vibrafon-Marimbafon-Duo Akimbo.Gemeinsam mit seinem Quartett spielte er Konzerte mit Gastmusikern wie Wilson de Oliveira und Bill Ramsey.
Neben seinen musikalischen Aktivitäten fungierte Stefan Traub von 1991 bis 2011 als künstlerischer Leiter des Wormser Jazzfestivals „Jazz & Joy“. Ab 1992 verlegte er seinen künstlerischen Schwerpunkt auf das Komponieren von Filmmusik.
Die Musik seines aktuellen Projekts Soundscapes & BlueShades, mit dem er am Samstag, dem 22. November, bei den Wormser BlueNites im oberen Theaterfoyer auftreten wird, ist eine Fusion aus Jazz, Improvisation und Elektronika. Schon seit geraumer Zeit arbeitet Stefan Traub an der Umsetzung seiner Vorstellung eines akustischen Jazztrios, welches die Möglichkeiten der elektronischen Klanggestaltung, auch in der Improvisation, erweitert – und das ganz ohne Computer auf der Bühne.
Mit Knut Rössler am Saxofon, der mit „Between The Times“ und dem weltbekannten Bassisten Miroslav Vitous zusammenarbeitet und Johannes Schädlich, der am Kontrabass u.a. Lee Konitz begleitete, entführt Stefan Traub am Vibrafon die Zuhörer mit SoundScapes & BlueShades in die November BlueNite.
Einlass am 22. November ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr, der Eintritt (nur Abendkasse) beträgt 22 Euro, Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Weitere Infos unter www.bluenite.de