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Spannendes Saisonende

Saisonfinale wird am 28. April um 18 Uhr mit der HSG Worms gegen TV Offenbach eingeleitet

Eine lange, emotionale und kräftezehrende Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Noch drei Mal treten die Wormser Drachen in der Oberliga-Saison 2018/19 an, ehe sich Mannschaft und Trainerteam in eine kurze Sommerpause verabschieden. Obwohl der 10. Platz in Deutschlands vierter Liga beinahe feststeht, geht doch weder nach oben noch nach unten etwas, möchten die HSGler die Runde möglichst erfolgreich abschließen. „Wir haben noch drei schwere Spiele, aber wollen auch in oder gerade wegen dieser Situation jedes Spiel gewinnen“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel, wohlwissend, dass jedes Spiel für sich noch einmal eine große Herausforderung darstellen werde. Den Anfang des Saisonfinales macht die HSG Worms beim heimstarken TV Offenbach am Sonntag, dem 28. April, um 18 Uhr.

Großer Respekt für Offenbach
Für die Gäste aus der Nibelungenstadt wird die Partie gleich aus mehrerlei Hinsicht eine ganz Besondere. Zum einen erwarten die HSGler einen hoch motivierten Gegner, konnte Worms das Hinspiel doch damals für sich entscheiden – und das in einer Phase der Saison, als der TVO die Liga mächtig aufmischte. Zum anderen werden sich viele Wormser auch noch an das letztjährige Gastspiel in der Pfalz erinnern, als den Wormser Drachen auf unfassbare Art und Weise der Siegtreffer in letzter Sekunde aberkannt wurde. „Das war natürlich nochmal Thema in der Kabine und im Umfeld“, berichtet Marco Tremmel, der die Szenen von damals noch nicht miterlebt hatte. Seinerzeit erzielte die HSG kurz vor der Schlusssirene den Siegtreffer, den die Schiedsrichter auch eindeutig per Handzeichen anerkannten. Auf Einschalten der Offiziellen am Zeitnehmertisch wurde der Treffer dann allerdings zurückgenommen, da der Ball erst nach dem Schlusssignal die Torlinie überschritten habe. Und zu guter Letzt muss die HSG mit einem weiter dezimierten Kader antreten. Neben den ohnehin Verletzten muss Marco Tremmel nun auch auf Fabian Markert verzichten. Der Sommer-Abgang unterzog sich bereits erfolgreich einer OP, wird aber nicht mehr für seine Farben auflaufen können. „Der Kader stellt sich aktuell fast von selbst auf“, sagt Marco Tremmel über die Personalsituation, die kurzfristig noch einmal in den Fokus rücken könnte: „Wir haben da ein paar Ideen und vielleicht gelingt es uns Offenbach mit diesen Ideen zu überraschen.“ Dem kommenden Wormser Gegner zollt Marco Tremmel großen Respekt für das bisher Geleistete. Der TVO sei nach dem Aufstiegsjahr noch ein paar Schritte nach vorne gegangen „und verfügt über eine ganz starke erste Sieben, die als Kollektiv funktioniert und auf jeder Position mit guten Einzelspielern aufwartet.“

Verringerter Kader
Trotz einiger Ausfälle glaubt Marco Tremmel an die Chance seiner Mannschaft. „Wir haben auswärts in dieser Saison schon einige richtig gute Spiele hingelegt, das können wir wenn alles passt auch in Offenbach“, so Marco Tremmel. Personell sieht es allerdings wahrlich nicht gut aus. Neben Fabian Markert fehlen definitiv Jan Gabrys und Moritz Brestrich. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Linksaußen Marvin Seyfried, der durch eine Verletzung in Illtal nach wie vor gehandicapt ist. „Wir haben aber noch genug Erfahrung und Qualität in der ersten Sieben, um dagegenzuhalten“, sagt Marco Tremmel, der das Spiel möglichst lange offen halten will. „Gelingt uns das, ist in einer Schlussphase im Handball immer alles drin.“ Offenbach werde vom Anpfiff weg an versuchen zu zeigen, wer Herr im Haus ist. Deshalb sei es wichtig kompakt und aggressiv zu verteidigen. „Durch das Fehlen von Fabian werden jetzt Spieler wie Pascal Theuer mehr Verantwortung übernehmen. Er macht das schon gut in der Abwehr. Wenn alle ihre Stärken ausspielen, können wir Offenbach ärgern“, sagt Marco Tremmel.

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Geschrieben in Handball, Sport

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