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  • Mo., 04. Mai 2026, 13:48 Uhr
    SPEYER/WORMS/MAINZ: Internationale Kunstschaffende geben bei „Artist Talks“ erste Einblicke in ihre Projekte

    Startschuss für SchUM-Artist in Residence 2026

    Die Ankunft des Mainzer Stipendiaten Raphaël Fischer-Dieskau (3. von links).
    Foto: Landeshauptstadt Mainz

    In den vergangenen Tagen sind die internationalen Stipendiaten Roy Efrat, Atalya Laufer und Raphaël Fischer-Dieskau des diesjährigen Stipendienzeitraums von SchUM-Artist in Residence in Speyer, Worms und Mainz eingetroffen und haben ihre jeweiligen Arbeitsaufenthalte begonnen. Von Ende April bis Ende Mai 2026 werden sie sich künstlerisch mit der Geschichte und Kultur der SchUM-Gemeinden auseinandersetzen.

    „Das Residenzprogramm ist für uns von besonderer Bedeutung, da es die SchUM-Stätten als lebendige Erinnerungs- und Begegnungsräume stärkt und die Verbindung von Geschichte, kulturellem Erbe und Kunst auf eindrucksvolle Weise sichtbar macht“, so Birgit Kita, Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V.

    Über die Projekte

    In Speyer hat der aus Israel stammende Video- und Augmented-Reality-Künstler Roy Efrat mit seinem Projekt „Immersion: The Waters of Speyer“ begonnen. Ausgehend von der
    mittelalterlichen Mikwe im Speyerer Judenhof entwickelt er eine Verbindung aus Malerei, Klang und Augmented Reality, die Ritual, Erinnerung und digitale Gegenwart miteinander
    verschränkt.

    In zeichnerischen und collagierenden Arbeiten untersucht die in Israel geborene Künstlerin Atalya Laufer in ihrem Projekt Frauen in und aus der Nische – und ringsherum die Sichtbarkeit und Überlieferung weiblicher Stimmen im historischen Kontext. Ausgangspunkt ist die Nische in der Wormser Frauenschul sowie die damit verbundene Raschi-Legende. 

    Der Berliner Künstler Raphaël Fischer-Dieskau entwickelt in Mainz eine Klanginstallation an der Schnittstelle von Performance, Skulptur und Art-Science. Seine Arbeit verbindet liturgische Gesänge, Gebetstraditionen und ökologische sowie technologische Narrative zu einem interaktiven Klangraum, der auf Besucher reagiert und so Erinnerung als lebendigen Prozess erfahrbar macht.

    Drei Gesprächsrunden

    Bereits in der kommenden Woche erhalten Interessierte erstmals die Gelegenheit, die diesjährigen Stipendiaten und ihre Projekte näher kennenzulernen: In den „Artist Talks“ (Künstlergespräche) stellen sie ihre Vorhaben und Arbeitsansätze vor und berichten über ihre ersten Eindrücke aus den drei SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Mi., 6. Mai, 14.30 Uhr in Speyer:
    Artist Talk mit Roy Efrat (Englisch)
    Künstlerhaus Speyer, Große Sämergasse 1A, 67346 Speyer

    Mi., 13. Mai, 18 Uhr in Worms:
    Artist Talk mit Atalya Laufer, Lena Berkler (Kulturkoordination Worms) und Birgit Kita (SchUM-Städte e.V.)
    SchUM-Lab, Neumarkt 10, 67547 Worms

    Do., 21. Mai, 18 Uhr, Mainz:
    Artist Talk und Cello-Konzert mit Raphaël Fischer-Dieskau
    Klarastraße 10, 55116 Mainz

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