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Süßes schlägt Saures

VfR Wormatia Worms eröffnet Saison 2019/2020 mit Stadionfest bei familiärer Atmosphäre inklusive zweier Überraschungen

Wieder zurück: Fatih Köksal, der insgesamt 50 Regionalliga-Spiele für den VfR bestritt, besetzt nach zwei Jahren bei den ehemaligen Regionalliga-Konkurrenten SV Elversberg und 1. FC Saarbrücken wieder die zentrale Schaltposition im Mittelfeld von Wormatia.  Foto: Felix Diehl

Wieder zurück: Fatih Köksal, der insgesamt 50 Regionalliga-Spiele für den VfR bestritt, besetzt nach zwei Jahren bei den ehemaligen Regionalliga-Konkurrenten SV Elversberg und 1. FC Saarbrücken wieder die zentrale Schaltposition im Mittelfeld von Wormatia. Foto: Felix Diehl

Von Jürgen Jaap | Für den Wormser Fußball-Traditionsverein VfR Wormatia Worms geht es ab der Spielzeit 2019/2020 nicht mehr in größere Städte wie Frankfurt und Mannheim oder gar deutsche Landeshauptstädte wie Stuttgart, Saarbrücken und Mainz. Wer die Nibelungenstädter bei den Auswärtsfahrten kommende Saison begleiten möchte, muss die Landkarten auf seinem Smartphone schon etwas größer zoomen, um die Fußballstadien in Ortschaften wie Diefflen, Engers, Karbach, Mechtersheim oder Wiesbach auf den Schirm zu bekommen. Doch hat der Abstieg nach elf Jahren Zugehörigkeit zur Fußball-Regionalliga in die Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar den VfR Wormatia Worms in eine tiefe Depression gestürzt? Die Saisoneröffnung letzten Samstag in der EWR-Arena lässt ein anderes Bild erahnen. Familiär, stimmungsvoll und durchaus optimistisch begingen Spieler, Verantwortliche und gut 500 Fans das Stadion- und Familienfest des VfR Wormatia Worms.

Clirim Recica soll auf der rechten Außenbahn wirbeln. Der 20-jährige Deutsch-Kosovare ist dabei defensiv wie offensiv einsetzbar. Im Test gegen Celtic Worms FC erzielte der vom badischen Oberligisten SV Oberachern zur Wormatia gewechselte feine Techniker auch gleich sein erstes Tor für den VfR.  Foto: Felix Diehl

Clirim Recica soll auf der rechten Außenbahn wirbeln. Der 20-jährige Deutsch-Kosovare ist dabei defensiv wie offensiv einsetzbar. Im Test gegen Celtic Worms FC erzielte der vom badischen Oberligisten SV Oberachern zur Wormatia gewechselte feine Techniker auch gleich sein erstes Tor für den VfR. Foto: Felix Diehl

Von Bratwurst über Waffeln bis hin zum Eis

Küchenchefs wissen: Saures und Süßes kann gut harmonieren. Und wer wie die Wormaten in der bitteren letzten Saison in so viele saure Äpfel beißen musste, der konnte sich beim Stadionfest mal so richtig laben an leckeren Waffeln aus Nock’s Backstube, süßem Eis von Eis Simoni oder erfrischenden Wasserspielen des ALISA Zentrums Worms. Kids konnten darüber hinaus auf einer Hüpfburg tollen, bei Globus ein Gewinnspiel bestreiten oder ein Foto aus der Box ziehen, sich schminken lassen und die Geschicklichkeit an der Torwand prüfen. Eine Tombola zugunsten der Jugendabteilung sorgte für 500 Gewinner. Auch sportlich gab’s nur Gewinner, wenngleich die 19 Treffer des Oberligisten gegen den neu gegründeten Celtic Worms FC im Freundschaftsspiel am Mittag eher auf einen einzigen Sieger deuten. Doch selbst die „Bhoys in Green“, die diese Spielzeit in der C-Klasse dem Ball nachjagen werden, hatten Freude am munteren Kick.

Kristjan Glibo: „Hoffen auf eine erfolgreiche Zeit“

Ein Kick, den die Wormaten personell gestärkt in Angriff nahmen, gab es doch bei der Vorstellung des Trainerteams und der Mannschaft auch zwei Überraschungen. Mit Fatih Köksal kehrt ein Ex-Wormate, der von 2015 bis 2017 für Worms 50 Spiele in der Regionalliga absolvierte, auf die zentrale Mittelfeld-Position zurück. Und mit dem 20-jährigen Deutsch-Kosovaren Clirim Recica wurde gleich noch ein zweiter „Neuer“ vorgestellt, der die rechte Außenbahn verstärken soll. Der Kader des Oberligisten ist damit zwei Wochen vor dem Start in die Saison auf 17 Spieler angewachsen. „Wir werden aktiv und sehr leidenschaftlich auf dem Platz agieren, und wir hoffen auf eine erfolgreiche Zeit“, versprach der neue Coach Kristjan Glibo den gut 500 Fans auf den Tribünen der EWR-Arena. Der 37-jährige Trainer weiß aber auch: „Wir brauchen noch erfahrene Spieler im Team.“ Daran arbeitet Norbert Hess, der Sportliche Leiter des VfR gerade intensiv: „Viele, viele Anrufe, bisher etwa 250, sind gemacht und es werden noch einige folgen.“ Bis dahin aber genoss der erfahrene Kenner der Wormser Fußballszene erst einmal wie all die anderen Fußballfans eine Bratwurst, einen Kaffee und ein Stück Kuchen beim traditionellen Stadion- und Familienfest des VfR Wormatia Worms.

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Geschrieben in Fußball, Sport

Ein Kommentar für "Süßes schlägt Saures"

  1. Rainer Gimbel sagt:

    19:0 ein Sieg ohne sportlichen Wert. Gegen Basara Mainz gab es ein 3:3, Pfeddersheim hat gegen Basara 10:1 gewonnen. Was lässt der Vergleich auf die Spielstärke der Wormatia schließen?

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