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„Swinging Lincoln“

Harmonie Herrnsheim bringt das Lincoln-Theater zum Swingen

Einmal mehr war das Lincoln-Theater zum Konzert der Harmonie Herrnsheim ausverkauft, das dritte Jahr in Folge. Und einmal mehr haben die beiden Klangkörper des Musikvereins zeigen können, warum das so ist: Unter dem Motto „Swinging Lincoln“ nahmen sie sich titelgemäß genau das vor, nämlich, das Lincoln zum Swingen zu bringen.

Der Auftakt lag in der Hand des Jugendorchesters „Harmotones“ und ihrem Dirigenten Benedikt Rosmanith. Auch, wenn Swing bei den Jugendlichen normalerweise nicht sehr hoch im Kurs stehe, wie Rosmanith sagte, war den Nachwuchsmusikern der Spaß an den Stücken doch anzusehen. Mit „It Don’t Mean a Thing“ von Duke Ellington hatten sie einen großen Namen des Swing auf dem Programm stehen. Denn dafür ist der Swing bekannt: Bekannte Künstler von Benny Goodman bis Glenn Miller, ein knalliger Big-Band-Sound, ein Schlagzeug-Rhythmus im Offbeat. Von allem gab es an diesem Abend genug. Einen Big-Band-Klassiker gab es etwa mit „Sing Sing Sing“ zu hören, bei dem die Concert Band unter der Leitung von Christian Gerling mühelos zwischen rasanten Motiven und zwischenzeitlichen Soloparts wechselte. Alexander Holfter an der Klarinette erntete für seinen Auftritt in diesem Stück sogar Zwischenapplaus, ebenso Trompeter Ulrich Brückbauer für seine Interpretation von „Georgia On My Mind“.

„Wochenende und Sonnenschein“
Der Musikverein ließ seine Zuhörer nicht nur musikalisch in einer anderen Zeit schwelgen – die Hochzeit des Swing im frühen 20. Jahrhundert wurde während des Konzertes immer wieder aufleben gelassen. Als Vereinsvorsitzende Marianne Meckbach das Publikum begrüßte, wurde sie von einem Plattenspieler begleitet; als das Orchester den „St. Louis Blues March“ spielte, trug es dazu die Mützen der US-amerikanischen Army Band, die die Militärkapelle zu jener Zeit auch aufhatten. Gute Swingmusik entstand aber nicht nur vor vielen Jahrzehnten. Das Konzertprogramm bot mit einem Medley des deutschen Sängers Roger Cicero oder dem Stück „It’s a Beautiful Day“ von Michael Bublé auch aktuelle Musik.
Und schließlich war das Publikum auch selbst gefragt: Die Comedian Harmonists, jene A Cappella-Gruppe, die den Swing einst nach Deutschland brachte, standen mit dem Stück „Wochenend und Sonnenschein“ auf dem Programm. Ein richtiges Gute-Laune-Lied, das die Zuhörer zum Mitsingen ansteckte.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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