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Tim Bauer ließ Ex-National-Torhüter Tim Wiese keine Chance

2:0-Sieg im Testspiel gegen eine gemischte Hoffenheimer Mannschaft / Samstag um 17 Uhr geht es zum Aufsteiger Spvgg. Neckarelz / Gespielt wird auf dem Platz des SV Sandhausen

Auf solch kraftvolle Einsätze hoffen nicht nur der Langzeitverletzte Adam Jabiri, sondern auch Mannschaft, Trainer und die Wormatia-Fans.

Auf solch kraftvolle Einsätze hoffen nicht nur der Langzeitverletzte Adam Jabiri, sondern auch Mannschaft, Trainer und die Wormatia-Fans.

VON KLAUS DIEHL Beim Bundesligisten TSG Hoffenheim hatte man vor Saisonbeginn für Aufsehen gesorgt, als deren Trainer Markus Gisdol etliche Spieler aus der ersten Mannschaft, aus welchen Gründen auch immer, aus dem aktuellen Spielerkader und Training ausschloss. In der Regionalliga-Reserve wollen diese Akteure aber nicht spielen und wurden auch von deren Trainer schlichtweg abgelehnt.

Um aber arbeitsrechtliche Bedingungen zu schaffen, wurde für diese Spieler, an der Spitze Ex-National-Torhüter Tim Wiese und weitere Nationalspieler wie Tobias Weis, der einmal für Deutschland spielen durfte, Eren Derdiyok (Schweiz), Matthieu Delpierre (Frankreich) und Edson Braafheid (Niederlande) eine Extra-Trainingsgruppe geschaffen.

Trainiert wird diese Gruppe vom Ex-Wormatia-Trainer Sascha Koch, der auch die nötige Lizenz besitzt. So wurden die Wormaten am letzten Mittwoch um 11 Uhr, zu einem Testspiel nach Sinsheim eingeladen, welches die Emmerling-Truppe am Ende auch mit 2:0 gewinnen konnte.

Mit auf Wormatiaseite waren Tim Bauer und Adam Jabiri dabei, die auch zum Einsatz kamen. Bauer verwandelte Mitte der ersten Halbzeit einen Foulelfmeter in altbewährter Weise und ließ Ex-Nationalspieler Tim Wiese keine Abwehrchance. Dieser hatte auch den Strafstoß gegen Raschid El-Hammouchi verursacht. Das 2:0 erzielte Marco Steil nach einer Stunde Spielzeit.

Gerade für die langzeitverletzten Tim Bauer und Adam Jabiri war dieser Test ein wichtiger Fingerzeig, ob man alsbald mit deren vollen Einsatz rechnen kann. Bis auf Maximilian Mehring, der sich nach seinem Kreuzbandriss noch geduldig sein muss, sowie Torhüter Rainer Adolf und Lucas Oppermann, setzte Wormatia-Coach Stefan Emmerling seinen gesamten Kader ein.

Die volle Zeit spielten nur Torhüte Lucas Menz und Adam Jabiri, Tim Bauer wurde in der 70. Minute gegen Eugen Gopko ausgewechselt. In den ersten 45 Minuten spielten noch Rachid El-Hammouchi, Benjamin Himmel, Sand, Sandro Rösner, Markus Hofmeier, Erdal Celik, Kevin Wölk, Alper Akcam und Srdjan Baljak. Nach dem Seitenwechsel Björn Weisenborn, Marco Steil, Benjamin Vali, Kevin Feucht, Carsten Sträßer, Marcel Abele, Damian Kaminski und Johnathan Zinram.

Gelingt beim Aufsteiger Spvgg. Neckarelz nach fünf Unentschieden der 1. Saisonsieg?
Zu wünschen wäre dies der Mannschaft, den Trainern und besonders auch den Wormatia-Fans. Doch leicht dürfte dies nicht werden. Denn wer gegen Eintracht Trier 1:1 spielt und punktgleich vor den Wormaten auf dem 10. Tabellenplatz liegt, der wird sich nicht kampflos das Fell über die Ohren ziehen lassen.

Ein Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen auf dem Konto des Aufsteigers. Demgegenüber fünf Remis in bisher fünf Spielen auf Wormatia-Seite. Das Problem der Gastgeber am Samstag um 17 Uhr, scheint auch das Toreschießen mit einem derzeitigen 6:6-Konto zu sein.

Es zeigt andererseits aber auch auf, dass der Aufsteiger in der Defensive seine besonderen Stärken zu haben scheint. Da müssen die Wormaten schon an ihre Leistungen – besonders nach der Pause gegen Hessen Kassel – anschließen und nach Möglichkeit eine Schippe effizienterem Spiel drauf legen. Alla Wormatia packen wir es an.

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Geschrieben in Wormatia

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