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09.29 Uhr | 24. November 2022
Herzwochen 2022: Herzexperten informieren rund um die Volkskrankheit am 30. November von 19 bis 20.30 Uhr live im Offenen Kanal

„Turbulenzen im Herz – Vorhofflimmern“


 Die Herzexperten Prof. Dr. Jens Jung und Dr. Katrin Lingenberg informieren über Vorhofflimmern. Foto: Klinikum Worms; pakalski

Wenn das Herz urplötzlich aus dem Takt gerät, löst das bei vielen Betroffenen Angst und Beklemmungen aus. Meist steckt ein Vorhofflimmern dahinter. Bei dieser Herzrhythmusstörung schlägt das Herz nicht mehr so, wie es schlagen sollte – mit teils gravierenden Folgen.

Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen 2022 der Deutschen Herzstiftung informieren die Herzspezialisten des Wormser Klinikums daher unter dem Motto „Turbulenzen im Herz – Vorhofflimmern “ eingehend über Ursachen von Vorhofflimmern sowie über die heutigen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Das Herzseminar findet am Mittwoch, dem 30. November,  von 19 bis 20.30 Uhr als Live-Übertragung im Offenen Kanal und auf den Social Media Kanälen des Wormser Klinikums statt.

Prof. Dr. Jens Jung, der Chefarzt der Kardiologie und Angiologie am Wormser Klinikum ist, berichtet in seinem Vortrag darüber, wie es zu Vorhofflimmern kommt und auf was geachtet werden muss. Seine Leitende Oberärztin Dr. Katrin Lingenberg klärt anschließend über die Behandlungsmöglichkeiten von Vorhofflimmern auf. Im Anschluss beantwortet Facharzt Andrew Mauldin die Frage „Wie merke ich, dass ich Vorhofflimmern habe?“

Die Herzexperten stehen am Ende der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Zuschauende können unter Telefon 06241/22622 entweder live im Studio anrufen oder ihre Fragen auf den Social Media Kanälen des Klinikums und des Offenen Kanals als Nachricht oder Kommentar senden.

Deutschlandweit sind nach Angaben der Deutschen Herzstiftung etwa 1,5 bis zwei Millionen Menschen von Vorhofflimmern betroffen. Da diese Herzrhythmusstörung unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich werden kann, ist es laut Prof. Dr. Jung immens wichtig, die möglichen Symptome der Erkrankung zu kennen: „Wird die Herzrhythmusstörung zeitnah erkannt, können bestimmte Medikamente oder ein so genannter ‚Elektroschock‘ helfen. Außerdem besteht die Möglichkeit das für das Vorhofflimmern verantwortliche Herzgewebe im Herzkatheterlabor zu veröden“. Bei bereits länger bestehenden Beschwerden ist es zwar schwieriger, den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen, „aber auch hier existieren erfolgsversprechende Therapieansätze“, so der Herzspezialist weiter.

So ist das Herzseminar zu sehen

Im normalen Kabel-Fernsehen auf „rheinlOKal“ (Worms, Osthofen bis nach Speyer), über WebTV auf der Homepage www.rheinlokal.de (Programm, Live-Stream), auf der Facebook-Seite des OK Worms/rheinlOKal Worms sowie des Klinikums, auf der YouTube-Seite des OK Worms/rheinlOKal Worms.

 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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