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Über weite Strecken mitgehalten

Handball Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Herren: 31:37 (14:21)-Auswärtsniederlage der HSG Worms beim TV Mühlheim

Mit einer 31:37 (14:21)-Auswärtsniederlage haben die Handballer der HSG Worms die Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar beendet. Beim TV Mülheim war für die Wormser Drachen im großen Saisonfinale nichts zu holen, dafür war die Personaldecke einfach zu dünn. „Wir haben uns aber gut verkauft und gegen eine heimstarke Mannschaft über weite Strecken mitgehalten. Die zusammengewürfelte Truppe hat das gut gemacht“, bilanziert HSG-Trainer Marco Tremmel, der auf Denis und Fabian Markert, Sascha Hanke und Luca Steinführer verzichten musste.

In der Anfangsphase der Partie war den Gästen das Fehlen zahlreicher Leistungsträger nicht anzumerken. Die Wormser Drachen übernahmen nach dem 1:0 der Gastgeber die Spielkontrolle und führten nach Spielminuten 8:6. Vor allem Rückraumspieler Moritz Happersberger traf beinahe wie er wollte. Einzig in der Abwehr taten sich die altbekannten Probleme auf HSG-Seite wieder auf. „Wenn wir gut verteidigt haben, dann sind leider wieder einmal die Abpraller zum Gegner gegangen und haben doch noch zum Gegentor geführt“, sagt Marco Tremmel, der mitansehen musste, wie die Partie nach einer Viertelstunde zu Gunsten der Hausherren kippte. Die Wende im Spiel war mit der Personalie Max Zerwas verbunden. Der wohl beste Spieler der Oberliga, der sein letztes Spiel für Mülheim machte und in die 3. Liga wechseln wird, kam nach anfänglichen Problemen ins Rollen. So wurde aus einer Wormser Führung ganz schnell ein Rückstand, der sich bis zur Halbzeitpause auf sieben Tore vergrößerte (14:21).

Im zweiten Durchgang reagierte Marco Tremmel mit einer Manndeckung von Youngster Jonas Beyer gegen Max Zerwas. Diese Maßnahme zeigte zwar Wirkung, jedoch wussten Zerwas Mitspieler die taktische Änderung zu nutzen. Die sich bietenden Lücken hinter dem vorgezogen deckenden Jonas Beyer münzte Mülheim in Tore um. Glücklicherweise waren aber auch die Wormser Drachen extrem torgefährlich, allen voran im Rückraum: Neben Moritz Happersberger netzten auch Konstantin Herbert und Kubo Balaz, der sein letztes Spiel im Dress der HSG bestritt, kontinuierlich. „31 Auswärtstore sind wirklich stark. Aber mit 37 Gegentoren kannst du kein Spiel gewinnen. Trotzdem können wir erhobenen Hauptes und mit viel Vorfreude auf die neue Saison in die dringend notwenige Pause gehen“, bilanziert Marco Tremmel.

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Geschrieben in Handball, Sport

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