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Überleben in der Wildnis

Survival Camp - Projekt „Campingplatz Pfrimmtal“ der Nelly-Sachs-IGS

In Ramsen angekommen war es für die Schüler an der Zeit, den Campingplatz während eines zweistündigen Fußmarsches eigenständig zu finden.

In Ramsen angekommen war es für die Schüler an der Zeit, den Campingplatz während eines zweistündigen Fußmarsches eigenständig zu finden.

Vom Montag, dem 24. Juni bis Donnerstag, dem 27. Juni, fand die alljährliche Projektwoche an der Nelly-Sachs-IGS in Worms statt. Hierbei boten Lehrer – eine mittlerweile gepflegte und beliebte Tradition – vielseitige Projekte an, wobei die Schüler wählen durften, welchem Projekt sie sich anschließen möchten. Das Survival Camp, das von drei Lehrern ins Leben gerufen wurde und aus 22 Fünftklässlern und fünf unterstützenden Oberstufenschülern bestand, beinhaltete einen Ausflug zum Campingplatz Pfrimmtal. Ziele des Projektes waren der Kontakt mit der wilden Natur, das eigenverantwortliche Zubereiten von Mahlzeiten sowie der Aufbau von Zelten und das Übernachten im Freien. Zusammengefasst: Die Schüler hatten die Aufgabe, einen Tag in der Wildnis zu überleben. 

„Sie haben überlebt“ 

Die Schüler fuhren mit dem Zug von Worms nach Ramsen, wo sie mithilfe einer Karte eigenständig den Weg zum Campingplatz finden mussten. Nach einem zweistündigen Fußmarsch bei knapp 38 Grad und einer tropischen Luftfeuchtigkeit erreichte die Projektgruppe mit Müh und Not den Campingplatz, woraufhin alle Schüler zur Belohnung ein abkühlendes Bad im dortigen See nehmen durften. Zur Freude und Überraschung aller gab es von der Campingleitung Schwimmringe und Luftmatratzen, die für ausreichend Spaß im Wasser sorgten. Im Anschluss verbrachte man den Mittag mit diversen Unterhaltungsspielen wie Eierlauf, Apfelfischen und Rätsellösen. Nach dem Spielspaß war es an der Zeit, im Wald ausreichend Holz zu finden, um am Abend ein Lagerfeuer machen zu können, das die Schüler selbst erzeugen sollten und schließlich auch notwendig war, um Würstchen, Kartoffeln und Marshmellows zu grillen. Gesammelte und bearbeitete Holzspieße waren dabei äußerst hilfreich. Ergänzt wurde die Mahlzeit mit reichlich gegrilltem Gemüse. Wer überleben wollte, musste lernen, sich gesund zu ernähren. Das Ausklingen des Abends fand am Lagerfeuer statt und beinhaltete einen Schülervortrag zum Thema Sternbilder, wovon sich viele, wie beispielsweise der große Wagen, bei klarem Himmel allen Anwesenden offenbarten. Um die zahlreichen Erlebnisse des Tages zu verarbeiten, gingen die Schüler peu à peu in den wohlverdienten Schlaf. Am nächsten Tag stand der Rückmarsch an, sodass alle Schüler bereits, um 6.30 Uhr, ihre Zelte eigenständig abbauten, das Camp auf Vordermann brachten und alle Rucksäcke gepackt wurden. Nachdem der mobile Bäcker vor Ort alle Schüler mit frischem Gebäck versorgt hatte, läutete man die Startglocke für den Aufbruch zum Ramser Bahnhof. Diesmal war die Projektgruppe nach bereits einer Stunde und 15 Minuten am Ramser Bahnhof und wie geplant, um 12.10 Uhr, zurück am Wormser Bahnhof, wo man die ermüdeten und sichtlich angeschlagenen Schüler ihren Eltern übergab und ihnen die Worte mitgab: „Sie haben überlebt“.

Die Survival Camp Projektgruppe der Nelly-Sachs-IGS Worms bedankt sich herzlich beim ganzen Team des Campingplatzes Pfrimmtal für den sehr angenehmen und erfreulichen Aufenthalt und sagt: „Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt Survival Camp 2.0.“ 

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Geschrieben in Aus dem Nibelungenland

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