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Unfairer Umgang mit NABU kritisiert

Stellungnahme dreier Naturschutzverbände zum Bau des Radweges in Eich

Die anerkannten Naturschutzverbände BUND, GNOR und POLLICHIA kritisieren die Schuldzuweisungen an den NABU durch Vertreter der Ortsgemeinde Eich. Der NABU hatte darauf aufmerksam gemacht, dass durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) ein Schutzgebiet in der Planung übersehen wurde. Aus Sicht der Naturschützer mutet es geradezu grotesk an, dass der NABU kritisiert und für Verzögerungen beim Radwegebau verantwortlich gemacht wird.

„Wenn der Eicher Ortsbürgermeister anmerkt, dass der NABU das doch viel früher hätte mitbekommen müssen“, so der Vorsitzende der GNOR Heinz Hesping, „sollte er sich die Frage gefallen lassen, warum er nicht selbst auf den Verlust der einzigartigen Binnendüne aufmerksam gemacht hat“. Offenbar sei dem Bürgermeister die landesweite Bedeutung dieses Bereichs der Eicher Gemarkung gar nicht bewusst. Diese Flächen stehen unter strengem Naturschutz, so dass sich nach Einschätzung von Udo Christiansen (POLLICHIA) die Frage aufdrängt, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass das Fachplaner-Team des LBM eine derart bedeutende und geschützte Fläche übersehen hat?

Denn bereits zum wiederholten Male übersehe die Straßenbauverwaltung ein streng geschütztes Biotop. Erst vor wenigen Jahren beim Ausbau der L 425 musste nach Einschreiten des NABU ebenfalls nachträglich die Planung geändert werden. „Genau dieses Eingreifen ist aber eine der originären Aufgaben der Naturschutzverbände, die sich mit ihrer speziellen Ortskenntnis für den Schutz der Natur einsetzen“, so Ronald Schmitt vom BUND. Für besonders unfair hält er es in diesem Zusammenhang, dass sich beim aktuellen Fall die Naturschutzverbände dem Vorwurf ausgesetzt sehen, etwas gegen Radwege zu haben. Alle Naturschutzverbände unterstützten seit Jahren die Verkehrswende, was selbstverständlich die Förderung des Radverkehrs einschließt.

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Geschrieben in VG Eich

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