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GEDENKSTÄTTE KZ OSTHOFEN: Vortrag von Dr. Stefan Heinz am 7. Juli um 18 Uhr / Anmeldung erforderlich

„Für Freiheit und Demokratie!“

Im Rahmen der Ausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924–1933“ laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Förderverein Projekt Osthofen e.V. zum Vortrag „Für Freiheit und Demokratie! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und die Verteidigung der Weimarer Republik“ am Donnerstag, dem 7. Juli, um 18 Uhr, in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein.

Referent Dr. Stefan Heinz von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Berlin) gibt einen Überblick über Ziele und Entwicklung des Reichsbanners in der Weimarer Republik. Welche Positionen vertrat das Reichsbanner? Mit welchen Mitteln kämpften die Mitglieder dieser einzigartigen, heute fast vergessenen Massenorganisation gegen die Feinde der Demokratie?

Eine Anmeldung ist notwendig per Telefon unter 06242/910810 oder E-Mail unter info@ns-dokuzentrum-rlp.de. In der Gedenkstätte KZ Osthofen gilt weiterhin Maskenpflicht. Die Ausstellung ist bis 24. Juli 2022 während den üblichen Öffnungszeiten der Gedenkstätte KZ Osthofen geöffnet.

Zum Thema
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer, wird nach den schweren politischen Unruhen des Jahres 1923 als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik gegründet.

Der Verband will eine demokratische und republikanische Staatsgesinnung in der Bevölkerung verankern. Schnell entwickelt sich das Reichsbanner zu einer Massenorganisation mit bis zu drei Millionen Mitgliedern.

Nach dem Wahlerfolg der Nationalsozialisten 1930 verstärkt das Reichsbanner den Einsatz gegen die nationalsozialistische Gewalt und schließt sich Ende 1931 mit Gewerkschaften, SPD und Arbeitersportorganisationen zur „Eisernen Front“ zusammen. Doch mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 ist die Niederlage der Republikaner besiegelt. Das Reichsbanner wird verboten, seine Aktivisten werden verfolgt, inhaftiert und ins Exil getrieben.

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