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Afrikanische Klänge und Geschichten aus Sambia

Christoffel-Blindenmission informiert am 14. März um 18 Uhr in der Stadtmission / „Chorale Africaine“ begleitet musikalisch

Abigail wäre als Kind fast gestorben. Neben der medizinischen Hilfe halfen ihr auch die vielen Gespräche mit Kordelia Fischer-Borchert Heute ist sie eine selbstbewusste junge Frau (von links). Foto: CBM/argum/Einberger

Abigail wäre als Kind fast gestorben. Neben der medizinischen Hilfe halfen ihr auch die vielen Gespräche mit Kordelia Fischer-Borchert Heute ist sie eine selbstbewusste junge Frau (von links). Foto: CBM/argum/Einberger

Schwungvolle Rhythmen und kräftige Stimmen in perfekter Harmonie, gewürzt mit afrikanischer Lebensfreude – das ist das Rezept, mit dem die Sängerinnen und Sänger von „Chorale Africaine“ ihr Publikum mitreißen. Der Chor singt auf Französisch, Englisch und in den afrikanischen Sprachen Lingala und Zulu, Ausgelassenheit schwingt immer mit.

Das können auch die Gäste aus Worms und Umgebung am Mittwoch, dem 14. März, erleben, wenn „Chorale Africaine“ in der Stadtmission Worms, Wielandstraße 12, auftritt. Ab 18 Uhr erwarten alle Interessierten dort afrikanische Musik und Impressionen von der täglichen Arbeit der internationalen Entwicklungshilfeorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) in Sambia. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird freundlichst gebeten unter der E-Mail veranstaltungen@cbm.de, Telefon 06251/131-416 sowie Fax 06251/131-299.

Endlich aufrecht durchs Leben
Sechs Jahre lang hat der ehemalige CBM-Projektmitarbeiter Peter Borchert in Sambia gearbeitet. Er baute dort eine Augenklinik auf, seine Frau Kordelia Fischer-Borchert gründete für die CBM ein Projekt für Menschen mit körperlichen Behinderungen. Nach mehr als zehn Jahren kehrte Peter Borchert zurück, um die erfolgreichen Projekte zu sehen.

Mit vielen Bildern erzählt er von den Menschen, die er dort getroffen hat: Zum Beispiel von Abigail. Sie ist eine junge Frau, die Musik liebt, sich die Fingernägel lackiert und die Schule besucht. Nur ihr Rollstuhl erinnert an die Zeit, in der sie Borcherts Frau Kordelia Fischer-Borchert traf. Abigail war mit offenem Rücken geboren und wäre fast gestorben. Fischer-Borchert sorgte dafür, dass Abigail medizinische Hilfe, Physiotherapie und einen Rollstuhl bekam. Die vielen Gespräche und die Unterstützung haben dafür gesorgt, dass Abigail heute nicht mal aufgeregt wegen des Schulexamens ist. Denn sie ist sich sicher, dass sie alles schaffen kann.

Ob mit einem Rollstuhl, mit einer Augenlicht rettenden Operation oder mit Impulsen für politische Veränderung – der weltweite Einsatz der CBM für Menschen mit Behinderungen ist vielfältig. Bei einem Stehimbiss können sich Besucher nach der Veranstaltung darüber informieren und austauschen.

Seit über 100 Jahren Entwicklungshilfe
Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 628 Projekte in 59 Ländern. Weitere Informationen unter www.cbm.de

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