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„Die Zucht der ländlichen Gemeinden“

Vortrag von Prof. Dr. Gerold Bönnen zur Wohnungspolitik der Lederwerke C. Heyl am 12. Juli um 19 Uhr im Museum Abenheim

Im Rahmen der Sonderausstellung „Abenheimer in den Wormser Lederwerken“ im Museum Abenheim, An der Kirche, wird der Leiter des Wormser Stadtarchivs Prof. Dr. Gerold Bönnen am Freitag, dem 12. Juli, um 19 Uhr, einen Vortrag halten mit dem Titel: „Die Zucht der ländlichen Gemeinden“. Wohnungspolitik der Lederwerke Cornelius Heyl und ihre Arbeiterschaft im Wormser Umland (ca. 1890 bis 1950)“.

Vor allem durch den Aufschwung der Lederwerke wuchs in Worms die Zahl der Einwohner von ca. 10.000 im Jahr 1855 auf ca. 50.000 im Jahr 1914, weshalb es zu wenige bezahlbare Wohnungen gab, deren sanitäre Verhältnisse zudem teilweise katastrophal waren. Pionierhafte Arbeiterwohnungen Neben ihrem pionierhaften Bau von Arbeiterwohnungen stellte deshalb besonders die Unternehmerfamilie Heyl gezielt Arbeitskräfte ein, die in den Dörfern des Wormser Umlandes wohnten, da diese meist schon über ein eigenes Haus und zudem über ein Stück Land verfügten.

Zudem vermutete die Firmenleitung: „Die Zucht der ländlichen Gemeinden behütete den ländlichen Teil der Arbeiter und Arbeiterinnen vor manchem Übel, welchem die städtischen Arbeiter verfallen können.“ Der politische Hintergrund dieser Wertschätzung ländlicher Tugenden lag in der Furcht vor sozialen Spannungen, die sich in revolutionären Aktivitäten hätten entladen können. Bei den Arbeitern vom Land mutmaßte man, dass eigener Besitz die Neigung zur Revolte mässigt.

Ein Foto vom Anfang des 20. Jhds, das Abenheimer Frauen und Kinder vor ihren Häusern zeigt. Foto: Stadtarchiv Worms/006/13.

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