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Heimat künstlerisch festgehalten

Ausstellung von Andrej Peters „Meine Stadt“ noch bis 5. Juli im Rathaus zu sehen

Künstler Andrej Peters (rechts), sowie Oberbürgermeister Michael Kissel und Laudatorin Dagmar Froeba vor zweien der Werke, die derzeit im Rathaus zu sehen sind.

Künstler Andrej Peters (rechts), sowie Oberbürgermeister Michael Kissel und Laudatorin Dagmar Froeba vor zweien der Werke, die derzeit im Rathaus zu sehen sind.

Die letzte Ausstellung, die Oberbürgermeister Michael Kissel in seiner in wenigen Tagen zu Ende gehenden Amtszeit eröffnete, trägt den treffenden Titel „Meine Stadt“. Meine Stadt, das ist für Künstler Andrej Peters Worms, wo er seit inzwischen 27 Jahren lebt – so lange, wie nirgendwo sonst zuvor. In geschickter Mixed-Media-Technik mit Tusche hat Peters monumentale und signifikante Bauten der Stadt auf Leinwand gebannt und neue Sichtweisen geschaffen. „“Meine Stadt“ ist eine ganz besondere Ausstellung, denn Andrej Peters ist es gelungen, die Bauwerke, die das Gesicht und den Charakter unserer Stadt prägen, mit einer neuen Betrachtungsweise einzufangen“, lobte der Stadtchef in seiner Ansprache. Der Begriff Heimat sei auch sehr stark mit optischen Reizen verbunden, etwa der Stadtsilhouette mit ihren prägenden Bauten, die bereits aus der Ferne erkennbar seien.

Leben und Karriere in Russland
Für Andrej Peters ist „Meine Stadt“ bereits die dritte Ausstellung in Worms; zuletzt zeigte er 2016 im Kultur- und Tagungszentrum und 2017 in der Sparkasse einige seiner Werke. Doch auch international konnten Kunstliebhaber sein Schaffen bereits bewundern, etwa in den Niederlanden und in der Schweiz. Andrej Peters, in Russland geboren und in Georgien aufgewachsen, besuchte als Kind eine Kunstschule in Telawi, später studierte er an der Freien Kunstakademie in Moskau und arbeitete anschließend als Künstler und Gestalter in einem Großbauunternehmen in Moskau.

Anklang durch kulturelle Impulse
Seit 1992 wohnt Peters in seiner Wahlheimat Deutschland, wo er ein Studium für Kommunikationsdesign in Mannheim absolvierte. Während des Studiums gewann er unter anderem den ersten Preis beim Wettbewerb für den Vorhang im Stamitzsaal des Mannheimer Congress Centers Rosengarten. In seinem Schaffen finden viele kulturelle und ethnische Impulse unverkennbar Anklang, die auch Dagmar Froeba in ihrer Laudatio hervorhob. Froeba, langjährige Nachbarin des Künstlers, erläuterte zudem die vielfältigen Techniken in den Werken von „Meine Stadt“: „Sie erlauben aufzuzeigen, was die Seele einer Stadt ausmacht“, betonte sie.
Die Ausstellung ist noch bis 5. Juli im zweiten Obergeschoss des Rathauses zu sehen

Datum/Zeit
Datum - 18.06.2019 - 05.07.2019
01:00

Ort
Rathaus

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