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Im Herzen ein Licht angezündet

Blaskapelle 1959 Abenheim begeisterte bei Adventskonzerten in Westhofen und Abenheim / Am 9. Dezember um 18 Uhr beim Adventsfenster an der katholischen Pfarrkirche in Abenheim zu hören

Die Leistungen des Blasorchesters wurde mit stehenden Ovationen belohnt.

Die Leistungen des Blasorchesters wurde mit stehenden Ovationen belohnt.

Josef Töngi, musikalischer Leiter der Blaskapelle, hatte zum 1. Advent ein Programm zusammengestellt, welches die Besucher vom hektischen Alltag entführen und etwas zur Ruhe bringen sollte. Nach der „Festlichen Eröffnung“ und der Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden Stefan Weinmann übernahm Matthias Merkelbach das Wort und führte auf charmante und unterhaltsame Art und Weise, aber stets mit dem nötigen Ernst durch das Programm.

Ein wenig beswingt wurde es bei der Aufführung von „The Saint’s Hallelujah“. Zwei weltbekannte Musikstücke sind hier zu Einem vereint: „When the Saints“ von Edward Boather und Friedrich Händels Hallelujah, dem Halleluja-Chor aus Händels berühmtem Oratorium „Der Messias“. Andächtig ging es zu als „Der Hirten Abendgebet“, gefühlvoll vorgetragen von Stefan Weinmann am Tenorhorn und das „Pöhamer Gebet“, einem Ausschnitt aus der „Pöhamer Musikantenmesse“ von Mathias Rauch, erklang. Nicht weniger spirituell und berührend war die Aufführung von „Wo ich auch stehe“, einer modernen Interpretation des Psalms 139 von Albert Frey. Florian Seelig trug auf seiner Posaune Frank Sinatras „My way“ souverän und emotional vor, harmonisch begleitet vom gesamten Orchester. 

Mehrstimmig gesungen
Bei dem Lied „Ist alles wohl bestellt“ von Kathi Greinsberger bewies die Blaskapelle, dass sie auch in der Lage ist, mehrstimmig zu singen, was beim Publikum auf große Begeisterung stieß. Mit der Ballade „Jesus berühre mich“ von Kurt Gäble und dem Werk „Voices“ von Ron Segbrerts wurde es wieder etwas poppiger jedoch nicht weniger mitreißend. Ein ganz besonderer Höhepunkt war sicher auch die Aufführung von Jennifer Rushs „The power of love“, gefühlvoll interpretiert von Florian Zitzelsberger auf dem Flügelhorn. Eine abwechslungsreiche Komposition von „Es kommt ein Schiff geladen“ bildete den Abschluss des offiziellen Programms. 

Mit „Wir hoffen, dass wir auch in Ihnen ein kleines Licht angezündet haben, welches Sie durch die Adventszeit begleitet“ beendete Matthias Merkelbach seine Moderation und damit das knapp 90 minütige Konzert. Nach der Zugabe „Wir sagen euch an, den lieben Advent“, bei dem das Publikum auch zum Mittsingen aufgefordert war, erntete die Blaskapelle einen lang anhaltenden Applaus, gespendet im Stehen.

Das nächste Mal zu hören ist die Blaskapelle am kommenden Sonntag, dem 9. Dezember an der katholischen Pfarrkirche St. Bonifatius in Abenheim, denn dort wird um 18 Uhr das Adventsfenster geöffnet, traditionell begleitet von den Turmbläsern und der gesamten Kapelle.

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