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Momentaufnahmen eines erfahrenen Glücks

Ausstellung „Karikaturen und Cartoons“ von Multitalent Franz Mazura und Cartoonist Rainer Szymannsky von 6. bis 27. Februar im WORMSER / Vernissage am 6. Februar um 19 Uhr

 

 Franz Mazura und Rainer Szymannsky zeigen in ihrer Ausstellung Arbeiten auf Papier, die man „erlebte Zeichengeschichte“ nennen könnte.

Franz Mazura und Rainer Szymannsky zeigen in ihrer Ausstellung Arbeiten auf Papier, die man „erlebte Zeichengeschichte“ nennen könnte.

Mit klaren Linienführungen und wenigen Strichen erfassen die beiden Künstler Franz Mazura und Rainer Szymannsky in ihren Cartoons die wesentlichen Merkmale und Charakterzüge ihrer Figuren und interpretieren sie humorvoll. Unter dem Titel „Karikaturen und Cartoons“ stellen die beiden Künstlerfreunde ihre Werke vom 6. bis zum 27. Februar auf der Galeriefläche oberes Foyer im WORMSER aus. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass bei Veranstaltungen im Tagungsbereich die Ausstellung in Ausnahmefällen nicht zugänglich sein kann. Der Eintritt ist frei.
Die meisten Zeichnungen der Kurpfälzer sind Momentaufnahmen eines erfahrenen Glücks sowie Erinnerungen an Freunde und Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten. Die Vernissage der Ausstellung findet am Mittwoch, dem 6. Februar, um 19 Uhr, statt. Begleitend erscheint ein Katalog, der vom Worms Verlag herausgegeben wird. Weitere Informationen gibt es unter www.das-wormser.de.

Charaktereigenschaften hervorbringen
In der karikaturistischen Grundintention sind sie sich Franz Mazura und Rainer Szymannsky über Form und Inhalt einig: Mit wenigen sicher gesetzten Strichen und klaren Linien haben sie die Intention, markante und wesentliche Merkmale und Charaktereigenschaften ihrer Figuren zum Vorschein zu bringen. Bei aller karikierenden Übertreibung wollen sie die dargestellten Personen jedoch nie verletzen, sondern „kameradschaftlich“-charmant wiedergeben. So sind viele Zeichnungen eine Hommage und „Liebesklärung“ an Freunde, Bekannte und prominente Persönlichkeiten. Durch eine spontane Malauffassung – Mazura mit spitzer Feder, Szymannsky mit rundem Pinsel – wirken die Zeichnungen äußerst lebendig und ermöglichen dem Betrachter ein heiter-vergnügliches Wiedererkennen, noch ohne dass er den dazugehörenden Namen gelesen hätte. 
Die gemeinsame Leidenschaft zum Zeichnen hat die Künstler zusammengebracht und motiviert, mit ihren Werken an die Öffentlichkeit zu gehen – zumal beide keine Unbekannten sind: Mazura ist ein Multitalent und Ehrenmitglied am Nationaltheater Mannheim.

Humorvoll-ironischer Blick
Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt er unter anderem zwei Mal einen Grammy-Award und ist international als Opernsänger gefragt. Während Mazura besonders seine Freunde aus dem Theatermilieu liebevoll mit den entsprechenden Attributen ausstattet, sie in typischen Situationen darstellt und ihnen zeichnerisch seine Referenz erweist, schaut Szymannsky, Sohn des Frankenthaler Malers Emil Szymannsky, in seinen farbigen Cartoons mit humorvoll-ironischem Blick auf seine Zeitgenossen.

Zu den Künstlern
Franz Mazura ist als Sänger-Schauspieler eine Koryphäe und über Jahrzehnte eine feste Größe am Nationaltheater Mannheim. Zusätzlich erhielt er immer wieder Engagements an den großen Opernbühnen der Welt: an der Met in New York, an der Scala in Mailand und in Bayreuth. Noch in den letzten Jahren holte ihn – mittlerweile über 90 Jahre alt – Barenboim zu Auftritten an die Staatsoper Berlin, er spielte in Barcelona und steht momentan in Bern auf der Bühne. Einzigartig in der Kombination von Gesang und Schauspiel wurde der Kammersänger mit renommierten Preisen ausgezeichnet. 
Rainer Szymannsky absolvierte zunächst eine Ausbildung als Bautechniker. Schon früh machte er jedoch mit bemerkenswerten Zeichnungen auf sich aufmerksam und sein Vater, der Frankenthaler Maler Emil Szymannsky, förderte diese kreativen Fähigkeiten. Seit Jahrzehnten kümmert sich der Sohn nun um den künstlerischen Nachlass seines Vaters und konzipiert und organisiert beachtenswerte Ausstellungen. Zeichnerisch geht er seit Jahren eigene Wege. Zu seinen Vorbildern zählen Olaf Gulbransson, Dieter Hanitszch und Erich Ohser. Er organisert zusätzlich Lesungen sowie Konzerte und erhielt verschiedene Preise in zeichnerischen Wettbewerben.

Datum/Zeit
Datum - 06.02.2019 - 27.02.2019
Ganztägig

Ort
DAS WORMSER

Kategorie(ien)

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