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„Sexualisierte Gewalt – ein Thema für die Schule!“

Frauennotruf Worms: Fortbildung für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit in Worms am 4. November von 10 bis 16 Uhr

Das Thema sexualisierte Gewalt ist ein viel diskutiertes gesellschaftliches Thema und hat durch die Pandemie neue Beachtung erfahren. Der Umgang mit dem Thema fällt im Schulalltag oft nicht leicht. Lehrende, aber auch Fachkräfte in der Schulsozialarbeit sind oftmals die ersten und wichtigsten Ansprechpersonen für von sexualisierter Gewalt und sexuellen Grenzverletzungen betroffenen Schülerinnen und Schüler.

Ein wichtiger Weg dem entgehen zu gehen ist die Prävention. Das bedeutet nicht nur dass Kinder Selbstverteidigungskurse machen und „Nein“ sagen lernen sollen. „Prävention heißt, dass das Thema sexualisierte Gewalt enttabuisiert werden muss und besonders Fachkräfte wissen was zu tun ist, wenn ein Kind sich ihnen anvertraut. Kein Kind kann sich alleine schützen. Statistisch gesehen muss ein Kind 6–7 mal zu einem Erwachsenen gehen bis ihm geglaubt und Hilfe angeboten wird“, so Helena Duve, von Notruf und Beratungsstelle – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen in Worms.

Die Fortbildung, „Sexualisierte Gewalt – ein Thema für die Schule!“ für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit in Worms, soll dazu beitragen, dass Fachkräfte, die im schulischen Alltag mit dem Themenkomplex „Sexualisierte Gewalt – sexuelle Grenzverletzungen“ konfrontiert werden, sich im geschützten Rahmen auseinandersetzen können und Sicherheit gewinnen. U.a. werden sich die Teilnehmenden mit den eigenen Einstellungen, Vorurteilen und Kompetenzen auseinandersetzen

Sicherer Umgang mit sensiblem Thema
Um den Gefühlen von betroffenen Kindern sensibel und ressourcenorientiert begegnen zu können, werden Geschlechtsstereotype und Rollenzuschreibungen reflektiert. Selbstschutz, eigene Grenzen und Rahmenbedingungen des beruflichen Handels sind weitere wichtige Ziele der Fortbildung um einen sicheren Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt in der Schule zu entwickeln und stetig neu zu hinterfragen.

Grundlegendes Ziel der Fortbildung ist die Herstellung von Handlungskompetenzen im Sinne eines sensiblen, vorurteilsfreien und angemessenen Umgangs mit betroffenen Mädchen und Jungen.

Am Donnerstag, dem 4. November, von 10 bis 16 Uhr, findet die Fortbildung mit den Referentinnen Carolin Bonhage und Mareike Ott, vom Frauennotruf Ludwigshafen statt. Anmeldungen richtet man bitte per E-Mail notruf@frauenzentrumworms.de oder Telefon 06241/6094. Die Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Sekundarstufe I an Schulen, ab der 6. Klasse die Fortbildung wird vom Frauennotruf Worms – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt veranstaltet und vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz finanziert. Der Veranstaltungsort in Worms steht aufgrund der Pandemie noch nicht fest.

Datum/Zeit
Datum - 04.11.2021
10:00 - 16:00

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