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So spannend wie „High Noon“ 

WORMSER: Zwei-Personen-Thriller „Heilig Abend“ am 19. Dezember um 20 Uhr

„Heilig Abend“ – so heißt das etwas andere Weihnachtsstück von Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“). In diesem atemberaubenden Thriller, der in Echtzeit gespielt wird, geht es um die Verhinderung eines Terroranschlags. Oder doch nicht? Foto: Joachim Hiltmann

„Heilig Abend“ – so heißt das etwas andere Weihnachtsstück von Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“). In diesem atemberaubenden Thriller, der in Echtzeit gespielt wird, geht es um die Verhinderung eines Terroranschlags. Oder doch nicht? Foto: Joachim Hiltmann

 

Daniel Kehlmanns etwas anderes „Weihnachtsstück“ „Heilig Abend“, das jetzt erneut als Produktion des Euro-Studio Landgrafs auf Tournee geht, ist spannend wie „High Noon“, hochpolitisch – und hat so gar nichts mit dem im Titel suggerierten besinnlichen Friedensfest zu tun.

Doch worum geht’s? Es ist halb elf Uhr abends. Am Heiligabend. Eine Frau, ein Mann, ein Verhör. Der Mann (Thomas) behauptet, dass die Frau (Judith) um Mitternacht einen geplanten terroristischen Anschlag in die Tat umsetzen will, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann. Aber was hat eine Frau, die einen Lehrstuhl für Philosophie innehat, mit terroristischem Gedankengut zu tun? Oder ist doch alles anders als vermutet? Noch könnte Thomas das Schlimmste verhindern. Doch Judith streitet alles ab. Und die Zeit läuft …

Der Clou dabei: Die beiden Schauspieler auf der Bühne haben einen dritten Mitspieler, nämlich die Zeit (in Form einer sozusagen in Echtzeit auf Mitternacht zu rückenden Uhr). Sie müssen sich also an einen strengen Zeitplan halten und beim Spielen auf die Uhr achten, die erbarmungslos weiterläuft. Daniel Kehlmann gibt zu, dass er sich bei diesem Stück von einem seiner Lieblingsfilme hat inspirieren lassen, nämlich vom Western „High Noon“ („12 Uhr mittags“) mit Gary Cooper und Grace Kelly. In diesem Film sollen um 12 Uhr mittags die Mörder in die Stadt kommen, zum letzten Showdown mit dem Ex-Marshall. Die Spannung wird dadurch angeheizt, dass auch hier die Handlung in „Echtzeit“ abläuft und das Vorrücken der Zeit mit Hilfe einer immer wieder eingeblendeten Uhr greifbar wird. Bei „Heilig Abend“ handelt es sich allerdings um einen Showdown um Mitternacht.

Der Herausforderung des Wettlaufs gegen die Uhr stellen sich die bekannten Schauspieler Jacqueline Macaulay (als Professorin Judith) und Wanja Mues (als Ermittler Thomas) am Donnerstag, dem 19. Dezember, im WORMSER. Eintrittskarten für diesen atemberaubenden Thriller gibt es im Vorverkauf u.a. beim Nibelungen Kurier, Prinz-Carl-Anlage 20, 67547 Worms, sowie bei allen Ticket-regional-Vorverkaufsstellen. Die Eintrittspreise liegen, je nach Kategorie, zwischen 16 und 25 Euro (an der Abendkasse jew.  2 Euro höher).

 

Datum/Zeit
Datum - 19.12.2019
20:00 - 22:15

Ort
DAS WORMSER

Kategorie(ien)

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