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Erzählcafé: Interaktives Gespräch mit Ilona Lagrene und Julian Harm am 10. Februar in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Was hat Antiziganismus mit mir zu tun?

Der nationalsozialistische Rassismus gipfelte auch im massenhaften, europaweiten Mord derer, die als „Zigeuner“ definiert wurden. Nach wie vor konstruiert die Mehrheitsgesellschaft soziale Gruppen, die aufgrund einer angenommenen stereotypen Lebensweise diskriminiert werden. Die- se spezifische Form des Rassismus, der Antiziganismus, ist Thema des diesjährigen Erzählcafés.

Dabei werden Betroffenenperspektiven, historische Biografien und lokalhistorische Studien mit Bezug zum historischen Ort der Gedenkstätte KZ Osthofen und dessen unmittelbarer Umgebung berücksichtigt. Gemeinsamsoll den Fragen nachgegangen werden: Was ist Antiziganismus? Was hat Antiziganismus mit mir zu tun? Und was können wir aus der Perspektive von Betroffenen lernen?

Hierzu wurden Ilona Lagrene, Bürgerrechtlerin der ersten Stunde, Gründerin und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Vereins Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg und heutige zweite Vorsitzende im Vorstand des Vereins Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz; sowie den Geschichts- und Lehramtsstudenten Julian Harm, der seine Bachelorarbeit über lokalgeschichtliche Themen rund um das Thema Anti- ziganismus geschrieben hat, eingeladen. Begleitet wird die Veranstaltung von dem international renommierten Pianisten und Komponisten Aaron Weiss.

Die Veransatltung findet statt am Freitag, dem 10. Februar, um 16 Uhr statt. Ab 15 Uhr besteht Gelegenheit zur Führung durch die Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen

Anmeldung  unter Telefon  06731/4081251 oder per E-Mail an frauenbuero@alzey-worms.de

Datum/Zeit
Datum - 10.02.2023
15:00 - 17:00

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