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Klinikum Worms: Wormser Teddyklinik hat am 19. Februar von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet

Was tun, wenn es Teddy und Co. schlecht geht?

Die Teddyklinik ist Anlaufstelle für alle Kuscheltiere mit Beschwerden und deren kleine Besitzer. Foto: Klinikum Worms

Die Teddyklinik ist Anlaufstelle für alle Kuscheltiere mit Beschwerden und deren kleine Besitzer. Foto: Klinikum Worms

Am Montag, dem 19. Februar, öffnet die Wormser Teddyklinik von 8.30 bis 18 Uhr ihre Türen wieder für Kinder und ihre Kuscheltiere im großen Konferenzraum im Erdgeschoss des Wormser Klinikums. Organisiert und begleitet wird das Projekt von den Medizinstudierenden im Praktischen Jahr des Klinikums Worms und Schülern der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (ZAfP).

Bedenken und Ängste verlieren

Um den Ablauf eines Krankenhausbesuches einmal mitzuerleben und dabei spielerisch potentielle Bedenken oder Ängste vor dem Arzt zu verlieren, können Kinder im Kita- bis Grundschulalter in das Teddybärenkrankenhaus kommen. Dort untersuchen sie gemeinsam mit den Medizinstudierenden in ihrer Funktion als „Teddydocs“ ihre Kuscheltiere. Wie auch bei einem „normalen“ Arztbesuch üblich beginnt alles im Wartezimmer, wo die Kinder samt ihren Plüschtieren von den „Teddydocs“ abgeholt werden, um dann – je nachdem woran der Teddy, das Plüschpferd oder die Kuschelkatze leidet – verschiedene Behandlungsstationen zu besuchen: Muss der Teddybär mit Bauchschmerzen ins MRT? Muss bei dem erkälteten Kuschelhund dringend Fieber gemessen werden oder braucht der Lieblingshase dringend eine Impfung?

Wohlverdiente Tapferkeitsurkunde

Die Kuscheltiermamas und -papas dürfen natürlich tatkräftig bei der Diagnosefindung helfen, ganz gleich, ob es sich nun um das Abhören des Hundeherzchens mit dem Stethoskop oder das Begutachten eines Röntgenbildes bei gebrochenem Tigerbein handelt. Auch beim gemeinsam entworfenen Behandlungsplan dürfen die Kinder teddyärztlich tätig werden und beispielsweise ein Pflaster auf die verwundete Bärenpfote kleben, einen Verband um den angeknacksten Pferdehuf wickeln oder eine Impfung verabreichen. Im Anschluss geht es dann noch in die Apotheke, wo den plüschigen Patienten nach der ersten Behandlung im Krankenhaus noch ein Schmerzwegbonbon oder Vitamine zur Genesung verschrieben und Rezepte eingelöst werden können. Und selbstverständlich gibt es abschließende eine wohlverdiente Tapferkeitsurkunde.

Ziel dieses Projektes ist es Kindern durch das Miterleben eines Arztbesuches mit medizinischen Behandlungen, ohne selbst Patient zu sein, spielerisch die Angst zu nehmen und Vertrauen aufzubauen. Die Kinder können Fragen stellen und selbst tätig werden – immer in Begleitung und Bezug zu einem wichtigen Wegbegleiter in Form ihres Kuscheltieres. Von 8.30 bis 15.15 Uhr ist der Besuch der „Teddyklinik“ für Wormser Kindergärten vorgesehen. Ab 15.30 Uhr haben dann Familien die Möglichkeit eines Besuchs – ohne Voranmeldung. Für den Besuch in der „Teddyklinik“ sollten die Kinder ein Kuscheltier mitbringen und sich eine kurze Geschichte überlegen, weswegen dieses an dem Tag zum Arzt muss (z.B. Bauchschmerzen oder vom Klettergerüst gefallen).

Datum/Zeit
Datum - 19.02.2024
08:30 - 18:00

Ort
Klinikum Worms

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