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Verbandsgemeinderat gibt grünes Licht für den Bau des Ärztehauses in Monsheim

Projekt der kommunalen WIM GmbH wird durch Bürgschaft abgesichert / Bürgschaft über 7 Millionen Euro bewilligt / Einweihung bis Sommer 2021 geplant

In seiner letzten Sitzung in der laufenden Legislaturperiode hat der Verbandsgemeinderat Monsheim die Voraussetzungen für den Bau des Ärztehauses im Monsheimer Gewerbegebiet geschaffen. Die Ratsmitglieder erteilten einstimmig ihre Zustimmung zur Realisierung des Projektes durch die kommunale Wohnungsbau- und Immobilienverwaltungsgesellschaft (WIM). Deren Aufsichtsrat kann somit in seiner Sitzung am 28. Mai den entsprechenden Auftrag an einen Generalunternehmer vergeben. Gleichzeitig bewilligte der VG-Rat die Gewährung einer Bürgschaft über bis zu 7 Millionen Euro für das Vorhaben.

Charakter eines medizinischen Nahversorgungszentrums

Bereits seit mehreren Jahren beschäftigen sich Rat und Verwaltung mit der Thematik und haben nach Wegen gesucht, den absehbaren Engpässen in der hausärztlichen Versorgung vorzubeugen. In zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten hatte es sich dabei als sinnvollste und nachhaltigste Lösung herauskristallisiert, an zentraler Stelle eine Einrichtung mit dem Charakter eines medizinischen Nahversorgungszentrums zu schaffen. Um das gewünschte Ziel auch dauerhaft zu erreichen, war bereits vor längerer Zeit entschieden worden, das Ärztehaus in kommunaler Trägerschaft zu errichten und das Vorhaben nicht einem privaten Investor zu überlassen.

Einweihung bis Sommer 2021 geplant

Auf dem verbandsgemeindeeigenen Grundstück zwischen Aldi-Markt und Deichmann-Zentrallager an exponierter Stelle des Monsheimer Gewerbegebietes soll nun ein voll-unterkellertes vierstöckiges Gebäude errichtet werden, welches neben Ladengeschäften für Apotheke und z.B. Optiker auch Platz für insgesamt vier Haus- oder Facharztpraxen, eine große Zahnarztpraxis und medizinische Nebenleistungen wie Physiotherapie bietet. Nachdem inzwischen die Baugenehmigung für das Ärztehaus vorliegt, Angebote für die schlüsselfertige Errichtung durch einen Generalunternehmer vorliegen und geprüft sowie nachverhandelt wurden und auch alle rechtlichen Fragen abgeklärt werden konnten, waren sich alle Fraktionen einig, dass dieses wichtige Vorhaben noch vor Ende der laufenden Wahlzeit beschlossen werden soll, um nicht weitere Zeit zu verlieren. Denn selbst wenn – wie geplant – im Juli oder August mit den Arbeiten begonnen werden kann, wird es aller Voraussicht nach bis Frühjahr oder Sommer 2021 dauern, bis eine Einweihung erfolgen kann.

Für VG-Bürgermeister Ralph Bothe ist der jetzt beschlossene Schritt aber noch aus einem anderen Grund besonders wichtig: „Uns liegen inzwischen zahlreiche Anfragen von Interessenten und potentiellen Mietern vor. Diese mussten wir bisher immer vertrösten, da weder die Miethöhe, noch die sonstigen Rahmenbedingungen oder der Fertigstellungstermin genannt werden konnten. Da besteht dann immer die Gefahr, dass der eine oder andere wieder abspringt oder inzwischen einen anderen Standort findet.“ Auf der Grundlage der aktuellen Beschlüsse sollen nun die Gespräche und Verhandlungen mit allen bekannten Interessenten intensiviert und offensiv Werbung für den Standort gemacht werden. Ziel der WIM GmbH ist es, schnellstmöglich erste Vorverträge oder sogar schon konkrete Mietverträge abzuschließen. Dadurch wäre es auch möglich, die individuellen Vorstellungen der späteren Mieter z.B. hinsichtlich der Raumaufteilung oder der Ausstattung noch während der Bauphase zu berücksichtigen.

Grundsätzliche Zustimmung der Kommunalaufsicht

Unter Einbeziehung des Grundstückswertes wird das Gesamtprojekt ein Kostenvolumen von rund 7,5 Mio. Euro umfassen. Die WIM GmbH geht bei ihrer Kalkulation bei einer Voll-Amortisation der Investition in einem Zeitraum von 30 Jahren aus, sodass keine Haushaltsmittel in das Vorhaben fließen müssen. Dabei werden auch mögliche Risiken wie Mietausfälle oder Sanierungskosten mit abgedeckt und es soll eine Rücklage für eine Generalsanierung am Ende der Laufzeit gebildet werden. Die zuständige Kommunalaufsicht hat bereits ihre grundsätzliche Zustimmung auf der Grundlage der vorliegenden Kalkulation signalisiert.

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