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12.47 Uhr | 4. Januar 2021 | PR-Anzeige

Vertrauen in die Schutzmaßnahmen

EINZELHANDEL: Verbraucher Initiative e.V. und dm-drogerie markt versorgen politische Entscheidungsträger mit Stimmungsbildern der Menschen in Deutschland

Die Teams in den dm-Märkten haben schnell und flexibel reagiert, um pragmatische Lösungen zur Einhaltung der unterschiedlichen behördlichen Vorgaben umzusetzen. Foto: dm

Die Teams in den dm-Märkten haben schnell und flexibel reagiert, um pragmatische Lösungen zur Einhaltung der unterschiedlichen behördlichen Vorgaben umzusetzen. Foto: dm

Die Menschen in Deutschland haben überwiegend Vertrauen in die Schutzmaßnahmen, die der Einzelhandel umgesetzt hat, so ein Fazit der ersten repräsentativen Befragung zur Corona-Situation im Handel. Die Befragung wurde kurz vor Weihnachten vom Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag der Verbraucher Initiative e.V. (Bundesverband), Berlin, und dm-drogerie markt, Karlsruhe, erstellt.

Fühlen sich sehr gut geschützt

Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) fühlt sich im Einzelhandel sehr gut oder gut vor einer Corona-Infektion geschützt. Bei Gaststätten bzw. Restaurants meinen sogar 67 Prozent der Befragten, dass wirksame Schutzmaßnahmen umgesetzt wurden. Höher wird der Schutz nur in Arztpraxen bzw. Krankenhäusern (70 Prozent) bewertet, obwohl hier die Gefahr, Erkrankte zu treffen, besonders hoch ist. Bei den Corona-Schutzmaßnahmen tragen laut den Befragten „nicht zu viele Kunden im Geschäft“ (85 Prozent), „besonders breite Gänge“ (77 Prozent) und das „Verhalten der Mitarbeiter des Marktes“ (76 Prozent) stark oder sehr stark zur Sicherheit vor einer Infektion bei.

„Ideen und Visionen sind nötig“

Die einzelnen Ergebnisse hat die Verbraucher Initiative e.V. heute an politische Entscheider auf Bundes- und Landesebene geschickt. „Wir brauchen mehr Dialog zwischen Politik, Verbraucherorganisationen und Wirtschaft. Zur Bewältigung der Krise sind nicht nur Milliardenhilfen, sondern vor allem Ideen und Visionen nötig. Diese können die politischen Entscheidungsträger und die wirtschaftlich Verantwortlichen am besten gemeinsam mit uns hervorbringen. Ein konstruktives Miteinander stiftet Vertrauen – und Vertrauen ist die Währung, die für die bestmögliche Bewältigung dieser Pandemie wesentlich ist“, erklärt Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative e.V..

Dialog intensivieren

„Die Befragung der Bürger zeigt: Sicherheit und Gesundheit haben für die Menschen beim Einkaufen höchste Priorität. Bei dm verfolgen wir die aktuellen Erkenntnisse genauso konsequent, wie wir Verordnungen befolgen, und setzen alles daran, diese schnellstmöglich umzusetzen. Bewältigen können wir diese Auswirkungen der Pandemie am besten, wenn alle Beteiligten auch eine übereinstimmende, positive wie realisierbare Zukunftsperspektive haben. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit der Verbraucher Initiative e.V. dafür ein, die Erkenntnisse aus der Studie zu nutzen, um den Dialog zwischen Handel und Politik zu intensivieren“, erklärt Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, gegenüber der dpa. Werner plädiert dafür, den Bürgern anhand von weiteren Befragungen zu verdeutlichen, dass ihre Meinung wertgeschätzt wird. „Wir bei dm verfolgen konsequent das Prinzip, Betroffene zu Beteiligten zu machen“, so Werner.

Initiatoren der Bürgerbefragung

Die Verbraucher Initiative e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit. Bereits seit 1993 arbeiten die Verbraucher Initiative e.V. und dm-drogerie markt zusammen. Es war die erste nationale Kooperation eines Handelsunternehmens mit einer Verbrauchervertretung. 1994 entwickelten die Verbraucher Initiative e.V. und dm das transparente Dauerpreis-Konzept.

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Geschrieben in Aus der Geschäftswelt

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