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Warnstreikwelle in Worms angekommen

Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018: Gewerkschaft geht entschlossen und kampfbereit in die Auseinandersetzung

Etwa 100 Gewerkschaftsvertreter aus Wormser Betrieben demonstrierten am Mittwoch auf dem Obermarkt. Foto: IG Metall Mainz-Worms

Die Tarifbewegung in der rheinland-pfälzischen Metall- und Elektroindustrie nimmt weiter an Fahrt auf. Die IG Metall rief für den Mittwochvormittag in Worms zum Warnstreik auf. Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen der Betriebe KHS, Kaibel & Sieber, Adolf Schuch und Stamm demonstrierten auf dem Wormser Obermarkt, dass sie hinter den Forderungen ihrer Gewerkschaft stehen. Die IG Metall kämpft in der aktuellen Tarifrunde für 6 Prozent mehr Geld und eine Wahloption zur Reduzierung der Arbeitszeit.

Beschäftigte sollen ihre wöchentliche Arbeitszeit bis zu zwei Jahre lang auf 28 Stunden senken können. Für Schichtarbeiter, Eltern mit jungen Kindern und Beschäftigte, die Angehörige pflegen, soll es hierfür einen Entgeltzuschuss geben. Hierzu gab es bislang von den Arbeitgebern den größten Widerstand. „Dass die Arbeitgeber behaupten, wir würden Geld fürs Nichtstun fordern, ist eine Frechheit. Jeder, der Kinder großzieht oder Angehörige pflegt, weiß, wie fordernd und zeitintensiv diese Aufgaben sind. Wir gehen entschlossen und kampfbereit in die Auseinandersetzung“, so Alexander Hasselbächer, Geschäftsführer der IG Metall Mainz-Worms.

Geschrieben in Worms und Ortsteile am 11. Januar 2018

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