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Wer wird der neue Preisträger der BlueNite Jazzinitiative?

BlueNite-Jury berät derzeit über Kandidaten / Unterstützer zur Finanzierung gesucht

Der amtierende Preisträger der BlueNite Jazzinitiative, Volker Engelberth. Foto: Sven Götz

Der amtierende Preisträger der BlueNite Jazzinitiative, Volker Engelberth. Foto: Sven Götz

Alle zwei Jahre vergibt die Wormser Jazzinitiative BlueNite den Wormser Jazzpreis an junge Musiker aus der Region, die bereits künstlerisch auf sich aufmerksam machen konnten, um sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Im Herbst soll die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wieder vergeben werden.

Obwohl die Jazzinitiative den Preis mit einer signifikanten Geldspende unterstützt, werden noch weitere Sponsoren aus dem Kreis der Wormser Bürgerschaft gesucht. Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von zahlungskräftigen Unternehmen gefördert werden, ist der Wormser Jazzpreis nämlich seit seiner erstmaligen Vergabe im Jahr 2003 eine Auszeichnung, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen wird.

Ein Bürgerpreis
Der ehemalige rheinland-pfälzische Sozialminister, Florian Gerster, hatte Mittel aus seinem Privatvermögen zur Verfügung gestellt, welche die Auszeichnung von insgesamt sechs Preisträgern ermöglichten. Nachdem der von Gerster gestiftete Geldbetrag aufgebraucht war, ging die Jazzinitiative BlueNite bei der Preisvergabe 2015 neue Wege – statt eines Wormser Bürgers waren nun alle aufgerufen, den Wormser Jazzpreis zu unterstützen. Diese Linie soll auch künftig beibehalten werden.

Nicht für Amateure
„Der Wormser Jazzpreis ist nicht für Amateure, sondern für professionelle Musiker gedacht, die mit dem Preisgeld die nächste Stufe ihrer Karriereleiter erreichen können“, verdeutlicht Volker Wengert, Vorsitzender von BlueNite, den Grundgedanken der Auszeichnung. Maximal 35 Jahre alt dürfen die in Frage kommenden Künstler sein, die sich im übrigen nicht selbst bewerben können, sondern von einer Jury vorgeschlagen werden. Deren Mitglieder setzen sich aus den bisherigen Preisträgern sowie dem BlueNite-Vorstand zusammen.

Hoch angesehener Preis
Dass der Wormser Jazzpreis in Fachkreisen ein hohes Ansehen genießt, belegt ein Artikel, der im renommierten Magazin Jazzthing erschienen ist. Darin wird er zu den bedeutendsten Jazz-Auszeichnungen Deutschlands gerechnet, steht in einer Reihe beispielsweise mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Vorteile des Preisträgers
Neben dem stattlichen Preisgeld hat der Preisträger noch weitere Vorteile von der in Worms vergebenen Auszeichnung. In diesem Jahr darf er oder sie im Rahmen der BlueNite Jazztage, die vom 13. bis 15. November stattfinden werden, ein Konzert geben. Die Kosten für Logistik und Infrastruktur dieses Konzerts übernimmt die Stadt Worms. Mit der Preisverleihung durch Oberbürgermeister Adolf Kessel ist darüber hinaus eine Einladung für das überregional bekannte Festival „Worms: Jazz & Joy“ im darauffolgenden Jahr verbunden.

Marla Glen bei Jazztagen
In diesem Jahr feiert die Jazzinitiative ihr 20-jähriges Bestehen und hat sich deshalb für die Jazztage ein besonders hochkarätiges Programm einfallen lassen. Neben dem Konzert des Preisträgers darf sich das Publikum auf Auftritte von Marla Glen und dem Thomas Siffling Organ Groove Quartett freuen. Eintrittskarten sind über alle bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Wer den Wormser Jazzpreis unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende an die Wormser Jazzinitiative BlueNite tun, die im Auftrag der Stadt Worms die Preisvergabe organisiert und koordiniert. Für seinen Beitrag kann man sich auf Wunsch auch eine Spendenquittung ausstellen lassen.

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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