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„Wir müssen kämpfen, beißen, kratzen“

HELMUT-OSADA-CUP: HSG Worms kassiert Niederlagen in Viernheim

Nach vielen erfolgreichen Jahren beim traditionsreichen Helmut-Osada-Cup gingen die Handballer der HSG Worms beim diesjährigen Turnier in Viernheim mächtig baden. Drei Vorrundenspiele bestritten die jungen Wormser Drachen, drei Mal feierte der Gegner. Nach einer verspielten Pausenführung verlor die HSG gegen den klassentieferen TV Friedrichsfeld (25:29) zum Auftakt ebenso, wie am nächsten Tag gegen den TSG Birkenau (23:31). Zum Abschluss verlor die HSG auch das Duell mit dem späteren Turniersieger, dem ambitionierten Drittligisten SG Leutershausen (20:32). „Die Ergebnisse sprechen für sich, die Leistung über weiter Strecken des Turners leider auch“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel und vermeldet rund drei Wochen vor Rundenbeginn: „Nach diesem schwachen Turnier von uns hat hoffentlich auch der Letzte verstanden, dass es nicht reicht, ein guter Handballer zu sein. Wir müssen kämpfen, beißen, kratzen. Wir müssen gierig sein, unsere Gegner von der ersten bis zur letzten Minute fordern. Der Wille Tore zu verhindern muss genauso groß sein, wie der Wille Tore zu erzielen.“ 

Klassenerhalt im Vordergrund

In jeder der drei Partien vom zurückliegenden Turnierwochenende deutete die Mannschaft an, dass sie all diese Tugenden mit ihrem zweifellos großen, handballerischen Talent vereinen kann. Doch leider gelang es Marco Tremmel und seiner Mannschaft in keiner Begegnung all das über die komplette Spieldauer zu zeigen. „Aber genau das braucht es, um Spiele in der Oberliga für sich zu entscheiden. Die Liga wird dieses Jahr sehr ausgeglichen, da kommt es ganz besonders auf die Einstellung an“, unterstreicht Marco Tremmel und verdeutlicht: „Mit unserer jungen Mannschaft kann es erst einmal nur um den Klassenerhalt gehen, das haben wir nicht umsonst bei der Vorstellung der Neuzugänge betont.“ 

Hoffnung auf Turnier in Dansenberg

Trotz der negativen Ergebnisse konnte Marco Tremmel den Spielen wichtige Erkenntnisse abgewinnen. So kristallisiere sich neben einem Abwehrsystem aktuell auch zunehmend die erste Sieben heraus mit Blick auf den Saisonstart am letzten August-Wochenende in Dansenberg. HSG-Vorstand Florian Stenner, der die Entwicklung der Mannschaft seit Vorbereitungsbeginn intensiv verfolgt, sagt: „Die Jungs machen Woche für Woche Fortschritte, das Team spielt sich ein, die Offensiv-Abläufe kommen. Wir glauben fest daran, dass die Mannschaft am ersten Spieltag gewinnen kann. Jeder weiß, dass der Aufsteiger Dansenberg kämpferisch alles in die Waagschale werfen wird, das müssen wir auch tun. An das Thema dritte Liga und das GmbH-Projekt hat in diesen Tagen niemand zu denken, außer der geschäftsführende Vorstand der HSG. Der Fokus für die Mannschaft liegt auf den Spielen ab Ende August. Und da müssen Leistung und Einsatzbereitschaft stimmen, damit unsere sehr talentierte Mannschaft schon zum Saisonstart wichtige Schritte zum Klassenerhalt macht.“

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Geschrieben in Handball, Sport

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