Sie sind hier: Home » Worms und Ortsteile » Wird die 40 Grad-Marke geknackt?
10.50 Uhr | 15. Juli 2022
NIBELUNGENLAND: Hitzewelle in der kommenden Woche erwartet

Wird die 40 Grad-Marke geknackt?

Es wird heiß! In der kommenden Woche ist mit einem großen Ansturm auf die Freibäder und Badeseen der Region zu rechnen. Foto: Mirco Metzler / Die Knipser

Es wird heiß! In der kommenden Woche ist mit einem großen Ansturm auf die Freibäder und Badeseen der Region zu rechnen. Foto: Mirco Metzler / Die Knipser

VON VERA BEIERSDÖRFER | Gemäß Wetterprognose wird der Hitzesommer Deutschland in der kommenden Woche mit voller Wucht treffen. Im Nibelungenland soll das Thermometer am Dienstag verdächtig an der 40 Grad-Marke kratzen, manche gehen sogar davon aus, dass ein neuer Temperaturrekord aufgestellt wird.

Aber wohin bei dieser Hitze? Oft hilft da nur der Sprung ins kühle Nass!
Ob Freibad oder Badesee, es ist damit zu rechnen, dass es eng wird auf den Liegewiesen und an den Stränden der Region! Auch bleibt zu befürchten, dass einige Unvernünftige – allen Warnungen zum Trotz – wieder an gefährlichen Stellen im Rhein baden.

Die Extremhitze birgt gesundheitliche Gefahren für Jung und Alt – wichtig ist daher, ausreichend Flüssigkeit (am besten Wasser) zu trinken. Sonnencremes mit hohem UV-Schutz und eine Kopfbedeckung sollten bei 35 bis 40 Grad ebenfalls zur Standardausrüstung gehören.

Auch Tiere betroffen
Im Gegensatz zum Menschen können Tiere wie Hunde, Katzen, Hamster und Meerschweinchen ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren. Fellnasen ohne Schweißdrüsen sind bei solch hohen Temperaturen anfällig für einen Hitzeschlag. Ausreichend Flüssigkeit ist deshalb überlebenswichtig, um sie vor Austrocknung zu schützen. Damit auch Wildtiere und Vögel sich erfrischen und ihren Durst stillen können, sollte im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon Wasser in flachen Schalen bereitgestellt werden.

Der Nibelungen Kurier wünscht allen Lesern, dass sie gut durch die kommenden heißen Tage und Nächte kommen! Bleiben Sie gesund!

 

Wenn die Hitzewelle kommt …
SGD Süd berät zum Arbeitsschutz bei Arbeiten im Freien
 
Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) informiert darüber, dass Arbeiten im Freien gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Zu viel Sonne und UV-Strahlung für Beschäftigte, die sich berufsbedingt im Freien aufhalten müssen, werden häufig unterschätzt. Betroffen sind beispielsweise Beschäftigte auf Baustellen, im Straßenbau, im Garten- und Landschaftsbau, im Vermessungswesen, in Schwimmbädern, bei der Müllabfuhr und Straßenreinigung sowie in der Landwirtschaft.
 
Arbeitsplätze im Freien unterliegen, genau wie Arbeitsplätze in Innenräumen, den Regeln des Arbeitsschutzgesetzes, der Arbeitsstättenverordnung sowie der Unfallverhütungsvorschriften. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen die Arbeitsplätze zur möglichen Gefährdung beurteilen und zur Vermeidung der Gefahren geeignete Maßnahmen einleiten. Die SGD Süd prüft als Arbeitsschutzbehörde, ob diese Gefährdungsbeurteilungen erstellt wurden und Unterweisungen erfolgt sind.
Bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung für Arbeiten im Freien müssen die Einflussfaktoren wie UV-Strahlung, erhöhte Hitzebelastung durch direkte Sonneneinstrahlung und erhöhte Konzentration von Luftschadstoffen (Sommersmog, Ozon) beachtet werden. Die Betriebe haben dafür zu sorgen, dass die Schutzmaßnahmen von ihren Beschäftigten eingehalten werden.
Diese Schutzmaßnahmen sind vom Arbeitsplatz abhängig. In der Landwirtschaft werden die Arbeitszeiten häufig in die Abend- und Morgenstunden verlagert, informiert SGD Süd-Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf.
Als weitere geeignete Maßnahmen nennt Kopf beispielsweise Sonnensegel, Schirme oder das Aufstellen von Unterstellmöglichkeiten.
Auch ist eine geeignete Berufskleidung denkbar sowie das Bereitstellen von Sonnenschutzmitteln mit entsprechend hohem Schutzfaktor.
 
Arbeitsschutzmaßnahmen bei Arbeiten im Freien sind wichtig, weil Sonneneinstrahlungen, intensive Sonne und UV-Strahlung zu Erkrankungen führen können. Es besteht beispielsweise die Gefahr eines Sonnenstichs sowie von Haut- und Augenerkrankungen.
 
 
Beitrag teilen Facebook Twitter
Geschrieben in Worms und Ortsteile

Kommentare sind geschlossen