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Worms viertgünstigste Stadt am Rhein!

Studie von immowelt.de: Trotz Spitzenpreisen in der Metropolregion liegen Kauf- und Mietpreise in Worms auf moderatem Niveau

Derzeit im Bau befindet sich das größte Neubauprojekt im Bereich des Wohnungsbaus in Worms seit den 90er Jahren. In der Würdtweinstraße entstehen 54 neue Wohnungen mit Tiefgarage in einem Mix aus öffentlich geförderten und frei finanziertem Wohnraum.

Derzeit im Bau befindet sich das größte Neubauprojekt im Bereich des Wohnungsbaus in Worms seit den 90er Jahren. In der Würdtweinstraße entstehen 54 neue Wohnungen mit Tiefgarage in einem Mix aus öffentlich geförderten und frei finanziertem Wohnraum. Foto: Robert Lehr

VON ROBERT LEHR | Weinbaugebiete, Metropolen und Industriestädte – sie alle liegen am Ufer des Rheins. Auf den 865 Kilometern, die er sich durch Deutschland schlängelt, beeinflusst der Fluss nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Immobilienpreise. 

Mit Mieten zwischen 5,60 Euro pro Quadratmeter in Voerde und fast doppelt teuren 11 Euro in Mainz schwanken die Preise am Rhein stark. Dies zeigt eine Markt-Analyse von immowelt.de, bei der die Mieten und Kaufpreise in 45 Städten ab 20.000 Einwohnern untersucht wurden. 

Noch deutlicher ist der Unterschied bei den Kaufpreisen zu spüren: Am günstigsten ist Eigentum in Rees (1.090 Euro) und dreimal so viel müssen Käufer in Wiesbaden (3.270 Euro) ausgeben. Insgesamt lebt es sich im Norden am günstigsten, flussaufwärts wird es im Rheinland, in der Rhein-Main-Region und im Süden richtig teuer.

Teures Meerbusch, günstiges Duisburg
Die günstigsten Ecken finden sich vor allem am Niederrhein, nah an der Grenze zu den Niederlanden. Am wenigsten müssen Mieter in der 36.000 Einwohner großen Mittelstadt Voerde zahlen (5,60 Euro). Wer Großstädte bevorzugt, wird am Niederrhein ebenfalls mit wenig Budget fündig: In Duisburg kostet der Quadratmeter Miete gerade einmal 5,70 Euro. 

Aber auch für ein Leben in benachbarten kleineren Städten, wie beispielsweise im linksrheinischen Meerbusch, müssen Suchende tief in die Tasche greifen. Der Quadratmeter Miete kostet dort 9,20 Euro. 

Die gute Infrastruktur, viele Grünflächen und eine ideale Lage für Berufspendler machen die Mittelstadt besonders beliebt. Das zeigen auch die hohen Kaufpreise, die bei 2.910 Euro pro Quadratmeter liegen. Am günstigsten können Käufer Immobilien im nördlichsten Rheinabschnitt erwerben. In Rees kostet der Quadratmeter Eigentum lediglich 1.090 Euro.

Boomende Preise in den Landeshauptstädten Wiesbaden und Mainz
Flussaufwärts am Oberrhein steigen die Preise sowohl für Mieter als auch für Käufer weiter an: Die Metropolregion Rhein-Main verzeichnet absolute Spitzenpreise. In der Landeshauptstadt Mainz wohnen Mieter am teuersten von allen Rheinstädten. 11 Euro werden aktuell für den Quadratmeter fällig. 

Immer mehr Menschen zieht es in die Landeshaupt- und Universitätsstadt, was die Mietpreise stetig nach oben treibt. Auf der anderen Seite des Flusses sieht es nicht anders aus: Wiesbaden liegt bei den Mietpreisen auf Platz 5 aller Rheinstädte (9,90 Euro). Außerdem werden dort mit 3.270 Euro pro Quadratmeter Höchstpreise für Käufer fällig.

Attraktiv für Käufer: Region Oberrhein
Nicht immer hält die Region Oberrhein nur Spitzenpreise parat – Immobilienkäufer finden dort auch bezahlbare Alternativen. Mit 1.500 Euro pro Quadratmeter für Wohneigentum ist beispielsweise Worms die viertgünstigste Stadt am Rhein. Ob das so bleibt ist fraglich, denn die Einwohnerzahlen in der Nibelungenstadt steigen seit Jahren an. 

Grund ist laut der Studie von immowelt.de u.a. die Hochschule, die Studenten in die Stadt zieht. 

Ein wenig macht sich dieser Trend schon bemerkbar: Denn die Mieten in Worms landen mit 7,20 Euro bereits im Mittelfeld des Städtevergleichs. Bezahlbar sind Immobilien auch in der Metropolregion Rhein-Neckar. Als bedeutender Wirtschaftsstandort bietet Ludwigshafen viele Jobs und verfügt dabei aber über günstigen Wohnraum (1.770 Euro pro Quadratmeter Eigentum). 

Damit ist die Großstadt eine Alternative zum teuren Mannheim (2.430 Euro), das auf der anderen Seite des Rheins liegt.

Dreiländereck am teuersten
Je weiter man flussaufwärts blickt, desto höher werden die Preise. In Weil am Rhein, Rheinfelden und Waldshut-Tiengen liegen die Immobilienpreisen im obersten Drittel der Preisskala. Gründe sind vor allem die hohe Lebensqualität sowie die direkte Nachbarschaft zu Basel. In Weil am Rhein sind die Immobilienkaufpreise mit 3.060 Euro pro Quadratmeter nach Wiesbaden am zweithöchsten. Das gleiche Bild zeigt sich für Mieter: Während in Weil am Rhein der Quadratmeter teure 10,40 Euro kostet, werden Suchende in Waldshut-Tiengen schon für 8,50 Euro fündig.

Über immowelt.de
Das Immobilienportal www.immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine Reichweite von monatlich 48 Millionen Visits*. Immowelt.de ist ein Portal der Immowelt Group, die mit bauen.de und umzugsauktion.de weitere reichweitenstarke Portale betreibt und leistungsstarke CRM-Software für die Immobilienbranche entwickelt. An der Immowelt Group ist die Axel Springer SE mehrheitlich beteiligt. 

*Google Analytics; Stand: Januar 2018

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Geschrieben in Worms und Ortsteile am 11. Juli 2018

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