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13.05 Uhr | 15. Oktober 2020

Zu den erfolgreichsten Athleten

RASENKRAFTSPORT: Dreimal Gold für Wormserin Kristina Telge bei den Deutschen Meisterschaften

Mit insgesamt drei Titeln gehörte die Wormserin Kristina Telge am Ende zu den erfolgreichsten Athleten.

Mit insgesamt drei Titeln gehörte die Wormserin Kristina Telge am Ende zu den erfolgreichsten Athleten.

Mehr oder weniger überraschend hatten die Rasenkraftsportler vor einiger Zeit die Nachricht erhalten, dass ihre diesjährigen Deutsche Meisterschaften tatsächlich – wenn auch spät im Jahr – stattfinden würden. Mit der TSG Dissen am Teutoburger Wald hatte sich ein Ausrichter gefunden, der sich diese Veranstaltung unter Corona-Hygienemaßnahmen zutraute. Und die angereisten  Sportler wurden nicht enttäuscht, die erfahrenen Niedersachsen ließen es an nichts mangeln, um den Teilnehmern perfekte Wettkampfbedingungen zu ermöglichen.

Leistungen konnten sich sehen lassen

Auch die Wormserin Kristina Telge, die im Rasenkraftsport für RKS Phoenix Mutterstadt an den Start ging, war mit von der Partie und gehörte am Ende mit insgesamt drei Titeln zu den erfolgreichsten Athleten. „Leider hat uns das Wetter mit Wind, Regen und kühlen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte sie nach dem Wettkampf, „ansonsten wären meine Leistungen sicherlich noch besser gewesen.“ Diese konnten sich aber dennoch sehen lassen: Im Hammerwurf ihrer Altersklasse W3 (50 – 59 Jahre) erzielte sie 42,01 Meter (da der Leichtathletik entliehen, gibt es hier keine Einzelwertung), im Gewichtwerfen wurde sie mit 23,52 Meter Zweite hinter der Heppenheimerin Erika Fähnrich und in ihrer Paradedisziplin, dem Steinstoßen, erzielte sie mit starken 11,73 Meter gar die Bestweite des Tages und wurde dafür mit Gold belohnt. Auch die Dreikampfwertung entschied sie mit 2.573 Punkten für sich und holte damit den Gesamttitel.

Meistertitel in der Mannschaftswertung

Als Sahnehäubchen errang sie noch gemeinsam mit ihrer Teamkameradin Sabine Grißmer den Meistertitel in der Mannschaftswertung. „Hier profitierten wir allerdings vom Pech der anderen“, gibt Kristina Telge unumwunden zu. „Die favoristierte Mannschaft aus Esslingen reiste nicht an, da sie sich in einem Corona-Risikogebiet befinden. Somit hatten wir es nur mit den Konkurrentinnen aus Vellmar zu tun.“ Nach hartem Kampf setzten sich die beiden Phoenix-Damen hier schließlich durch und fuhren mit dem Siegerpokal nach Hause.

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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