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12.06 Uhr | 13. Oktober 2020 | PR-Anzeige

Netto schützt Wasserressourcen

Netto Marken-Discount: Gemeinsam mit dem WWF für mehr Süßwasserschutz aktiv

Die Wichtigkeit von Wasser auch für ein prinzipiell wasserreiches Land wie Deutschland wird durch die Dürresommer der letzten Jahre deutlich. Ebenso ist den wenigsten Verbrauchern dabei bewusst, dass Süßwasser von nahezu jedem Lebensmittel bei der Erzeugung benötigt wird. Genau aus diesem Grund ist der Süßwasser-Schutz für Netto Marken-Discount ein wichtiges Anliegen für seine nachhaltigere Unternehmensausrichtung. Auf diesem Weg unterstützt der WWF Deutschland als Nachhaltigkeitspartner den Lebensmittelhändler aktuell bei der Etablierung eines systematischen Wassermanagementsystems. Die wichtigsten Obst- und Gemüselieferanten vom Netto-Eigenmarkensortiment haben das Wasserrisiko-Tool bereits erfolgreich gestartet – die Einführung bei den weiteren über 1.000 Netto-Lieferanten erfolgt schrittweise.

Faktoren wie der Klimawandel oder Bevölkerungswachstum setzen die Wasserresso urcen zunehmend unter Druck, sodass sich die Risiken der Wassernutzung für die Produktion von Lebensmitteln in vielen Regionen erhöhen. Netto Marken-Discount hat sich das Ziel gesetzt, die Wasserrisiken in der gesamten Lieferkette so transparent wie möglich zu gestalten und diese systematisch zu verkleinern. Zunächst stehen dabei die Eigenmarken im Fokus: Mit dem Einsatz des webbasierten Unternehmens-Wasserrisiko-Tools konnten die Risiken bei bereits 15 Netto-Lieferanten und den entsprechenden Obst- und Gemüsebezügen aus Wasserrisikogebieten bestimmt werden. Bisher konnten aus dem Netto-Eigenmarken-Bereich rund 1.600 landwirtschaftliche Betriebe abgedeckt werden. 

Erste Maßnahmen gestartet
Die Lieferanten haben auf Basis der gewonnenen Daten erste Maßnahmen – wie beispielsweise Zertifizierungen und Schulungen – gestartet, um die erkannten Risiken zu minimieren. „Als erster deutscher Discounter engagieren wir uns ganzheitlich für den Schutz der wichtigen Ressource Süßwasser, indem wir unsere Lieferkette gesamtheitlich betrachten und gemeinsam mit unseren Lieferanten Wasserrisiken minimieren“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Netto Marken-Discount. „Der WWF Water Risk Filter, den Netto bereits als Grundlage für sein Wasserrisiko-Tool nutzt, wurde um die Möglichkeit erweitert, Klimawandelszenarien in die Analyse einzubeziehen. So kann erkannt werden, wo es auch morgen hohe Wasserrisiken gibt und entsprechende Maßnahmen können mit den Landwirten umgesetzt werden“, so Dr. Marina Beermann, Leiterin der Partnerschaft auf WWF-Seite.

Netto und der WWF setzen sich gemeinsam mit den Lieferanten dafür ein, durch ein umfassendes Wassermanagement Wasser zu sparen, weniger zu verunreinigen, wieder aufzubereiten und so Süßwasser-Ökosysteme zu schützen. Als Teil des EDEKA-Verbunds ist Netto bereits 2016 der Alliance für Water Stewardship (AWS), einer Initiative für nachhaltigeren Umgang mit Wasser in weltweiten Flussgebieten, beigetreten. In diesem Sommer wurden zwölf Farmen in Kolumbien, von denen Netto seine Bananen aus nachhaltigerem konventionellen Anbau bezieht, mit dem AWS-Wasserschutzstandard zertifiziert.

Fakten rund um das Thema Süßwasser
Laut WWF-Experten ist der Wasserverbrauch seit dem Jahr 1900 um das 6-fache gestiegen. Bis 2050 geht der WWF davon aus, dass der internationale Wasserbedarf um 55 Prozent steigen wird. Mit 70 Prozent ist die Landwirtschaft der größte globale Wassernutzer.

Weitere Informationen zum Thema Süßwasser unter https://www.netto-online.de/wwf/Kostbares-Suesswasser.chtm und auf https://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/wasserverbrauch/wasser-knappheit/

  

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Geschrieben in Aus der Geschäftswelt

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