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15.06 Uhr | 11. Juni 2021

Zurück zur Normalität?

SPORTBUND RHEINHESSEN: Weitere Lockerungen bringen Sportler zurück ins Training und Zuschauer wieder auf die Anlagen 


Mit dem Perspektivplan Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung in den vergangenen Wochen in drei Schritten Lockerungen der Corona-Beschränkungen erlassen. Da die Inzidenzen weiter sinken und die landesweite 7-Tage-Inzidenz mittlerweile stabil unter 30 liegt, beschloss der Ministerrat am 9. Juni zwei weitere Öffnungsschritte, die auch dem Sport weitere Freiheiten zugestehen. Ab dem 18. Juni – so die Aussicht aufgrund des Ministerratsbeschlusses – sollen bei einer Inzidenz unter 100 im Freien 30 Personen gemeinsam ungetestet Sport treiben dürfen. Liegt die Inzidenz unter 50 dürfen es draußen sogar 50 Personen sein, drinnen dürfen mit Test 20 Erwachsene gemeinsam trainieren. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahre entfällt die Testpflicht. Auch Zuschauer werden verstärkt wieder zugelassen: bei einer Inzidenz unter 100 draußen bis zu 250 ohne Test, bei einer Inzidenz unter 50 draußen 500 ohne Test und drinnen 250 mit Test. Somit gelten bezüglich der Zuschauer im Amateursport die gleichen Regelungen wie im Profisport. Auch Hallenbäder dürfen mit Hygienekonzept und maximal 50-prozentiger Kapazitätsauslastung für getestete Personen wieder öffnen. Zudem sind Jugendfreizeiten mit Übernachtung wieder erlaubt.

 

Weitere Öffnungsschritte sind dann ab dem 2. Juli geplant, was sich nach momentanem Stand auf den Sport bezogen aber nur bei den Zuschauerzahlen für Indoor-Veranstaltungen auswirkt. Die erlaubte Zuschauerzahl in der Halle steigt dann auf 350, bei weiterhin geltender Testpflicht. Die Personenbegrenzung soll überall auf 10 Quadratmeter pro Person gelockert werden. Sehr erleichtert reagiert der Geschäftsführer des Sportbunds Rheinhessen, Thorsten Richter, der hofft, dass die Beschlüsse des Ministerrats sich auch in der 23. CoBeLVO wiederfinden. Die neuerlichen Lockerungsschritte gehen jedenfalls weiter, als er es erwartet hatte. „Wir haben lange Zeit kaum etwas tun können und erleben jetzt in kurzen Abständen immer neue Öffnungen. Ich hoffe, dass wir jetzt die schlimmsten Zeiten der Pandemie hinter uns haben und langsam wieder in einen fast normalen Sportbetrieb übergehen können. Die Lockerungen sind ein Signal an die Vereine und den Breitensport, das sagt, unser diszipliniertes Verhalten hat sich ausgezahlt und wird honoriert. Auf der anderen Seite haben wir mit unserer Kampagne #stimmedessportsstärken auch Druck ausgeübt. Die überwältigende Beteiligung zeugte von der großen Solidarität im Sport und dem unbändigen Wunsch, endlich wieder zum Trainingsalltag zurückkehren zu können.“

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Geschrieben in Sport, Sport-Mix

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