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Zusammenarbeit gefördert

Evonik Werkfeuerwehr übt mit den Freiwilligen Feuerwehren aus dem Umland

Am Samstag, den 30. Juni, und Sonntag, den 1. Juli, trainierte die Feuerwehr bei Evonik in Worms für den Ernstfall. Im sogenannten Realbrandcontainer hielt die Werkfeuerwehr von Evonik gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren im Wormser Umkreis Übungen mit verschiedenen Brandszenarien ab.

Insgesamt probten 26 Feuerwehrleute der Werkfeuerwehr sowie 50 Angehörige der Wormser und umliegenden Freiwilligen Feuerwehren im 60 m2 großen Container auf dem Evonik-Gelände in Worms für den Ernstfall. Da der Container mit unbehandeltem Holz befeuert wird, ist die Rauchentwicklung, ähnlich wie bei einem offenen Kamin, anfangs etwas verstärkt, lässt aber nach Erreichen der Betriebstemperatur nach, so können Brandszenarien in geschlossenen Räumen anschaulich nachgestellt werden. Die Übung im Brandcontainer umfasste zwei Durchgänge mit verschiedenen Brandszenarien.

Die Feuerwehrleute während der Trainingsrunde im Inneren des Brandcontainers. Foto: Evonik

Die Feuerwehrleute während der Trainingsrunde im Inneren des Brandcontainers. Foto: Evonik

Während des ersten Durchgangs konnten die Feuerwehrleute unterschiedliche Brandverläufe beobachten. So wurde deutlich, was der Unterschied zwischen sogenanntem Flash-Over und Rauchgasdurchzündung ist, wie Rauchschichten zu deuten sind, woran eine drohende Durchzündung zu erkennen ist und wie man der Gefahr entgegenwirken kann.

Durchzündung demonstriert
Dabei wurde im Brandcontainer unter anderem demonstriert, dass es bei einem Brand in einem geschlossenen Raum zu einer thermischen Aufbereitung kommen kann, durch die sich alle Gegenstände wie von selbst entzünden können –  eine sogenannte Durchzündung. Die Teilnehmer übten, wie sie sich in einem solchen Fall schützen und wie sie im Anschluss weiter vorgehen. Die Trainer zeigten eindrucksvoll, dass sich die Feuerwehrleute auch in solchen Extremsituationen auf ihre Schutzkleidung verlassen können.

Im zweiten Durchgang bearbeiteten die Teilnehmer Einsatz-szenarien unter realistischen Bedingungen, wie zum Beispiel das Absuchen von Räumen, die Menschenrettung oder die Brandbekämpfung. „Ziel der Übung war es, dass die Teilnehmer die Einsatztaktik umsetzen, aus den Folgen ihres Handelns selbständig lernen und so die Taktik optimieren“, erläutert Thorsten Edling, Leiter der Werksicherheit von Evonik in Worms.

Übungen dieser Art finden bei Evonik in regelmäßigen Abständen mit unterschiedlichen Szenarien statt. Auch an Trainings der Feuerwehr Worms nehmen die Brandschützer im Gegenzug teil. „Das fördert auch die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehrkollegen der Stadt“, erklärt Edling. Und dies sei enorm wichtig, denn sollte es tatsächlich zu einem Ereignis kommen, dann greift die Evonik Werkfeuerwehr sofort ein und benachrichtigt auch die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr. Im Ernstfall arbeiten beide Feuerwehren dann Hand in Hand zusammen. „Gut, wenn man es dann vorher schon gemeinsam geübt hat“, betont Edling abschließend.

Anfeuerung des Brandcontainers mit Holzpaletten zur Vorbereitung auf die Übung. Foto: Evonik

Anfeuerung des Brandcontainers mit Holzpaletten zur Vorbereitung auf die Übung. Foto: Evonik

 

 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile am 11. Juli 2018

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