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19.47 Uhr | 25. November 2021

Zwei Präsidentinnen aus Worms neu im Amt

SI Club: SI Deutschland und Worms mit neuen Präsidentinnen aus der Nibelungenstadt

Im 10. Jubiläumsjahr des Soroptimist Club Worms übernimmt Barbara Meyer als neue Präsidentin das Ruder von ihrer Vorgängerin Rosemarie Schönherr. Im 100. Jubiläumsjahr von Soroptimist Deutschland tritt mit Anne Dörrhöfer eine Wormser Frau an die Spitze des größten Netzwerks für berufstätige Frauen Deutschlands.

Barbara Meyer ist Redakteurin einer Fachzeitschrift, Gründungsmitglied des Clubs Worms und somit seit 10 Jahren Soroptimistin. Ihre zweijährige Präsidentschaft will sie dazu nutzen, um „eines der wichtigsten Zukunftsthemen anzugehen – die Bildung von Mädchen und die Qualifizierung von Frauen auf allen Ebenen als die Investition in die Zukunft“ betont die neue Präsidentin. Diese Aspekte möchte sie gemeinsam mit den engagierten Frauen ihres Clubs in Worms voranbringen: Die Persönlichkeitsbildung für starke, selbstbewusste Mädchen, die Unterstützung von Frauen bei ihrer Karriereplanung und die Förderung von Bildungsprojekten auch auf internationaler Ebene. Kooperationen wie z.B. mit InBiWo oder der ALISA Stiftung werden in diesem Sinne weitergeführt.

Die scheidende Präsidentin Rosemarie Schönherr stand während ihrer Amtszeit vor der Herausforderung, so gut wie alles digital auf den Weg bringen zu müssen. In dieser Zeit hat sie vor allem das Netzwerken innerhalb von Soroptimist International und mit den gesellschaftlichen Gruppierungen in Worms in den Mittelpunkt gestellt. Die Orange Days im November liegen ihr sehr am Herzen. Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen hatte man dazu auch wieder eine Aktion in Worms geplant.

Die neue Präsidentin von Soroptimist International Deutschland Anne Dörrhöfer engagiert sich seit zehn Jahren für die Belange von SID und war Gründungsmitglied, Präsidentin und Schatzmeisterin des SI-Clubs in ihrer Heimat Worms. Während ihrer Berufszeit war die studierte Wirtschaftsinformatikerin kaufmännische Geschäftsführerin eines US-amerikanischen Softwarevertriebshauses und in ihrer Position unter anderem für Change-Management-Projekte verantwortlich. Ihre Erfahrungen will sie in den kommenden zwei Jahren einbringen:

Im Rahmen ihres Mottos „#beempowered“ – also „seid ermächtigt“ – gehe es darum, dass sich Frauen in gesellschaftliche Entwicklungen einmischen können, dass sie eigene Ideen haben, dass sie Probleme lösen, anstatt sie hinzunehmen. „Nur: Wir müssen das auch einfordern und umsetzen. Frauen dürfen sich auf keinen Fall zum Opfer der Umstände machen – das wäre fatal“, sagt sie. Gleichwohl fordere sie von politischen Entscheidungsträgern „erhebliche Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Familien – etwa die Abschaffung des Ehegattensplittings oder die Ausweitung der Ganztagsschulangebote“.

Die Bekämpfung von Gewalt an Frauen im Fokus
Neben den strukturellen Zielsetzungen für die Organisation hat Anne Dörrhöfer auch inhaltlich Schwerpunkte für die anstehende Amtszeit gesetzt: Unter der Überschrift „Einsatz gegen Gewalt an Frauen“ sollen vor allem die Ziele der Istanbul Konvention und Anstrengungen gegen die weibliche Genitalverstümmelung vorangetrieben werden.

Barbara Meyer, Heidy Boldt, Rosemarie Schönherr und Anne Dörrhöfer (von links).

Barbara Meyer, Heidy Boldt, Rosemarie Schönherr und Anne Dörrhöfer (von links).

 

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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