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Zwei Welten, eine Liebe

Filmprojekt von „Worms macht die Klappe auf!“ sucht Spender und Sponsoren / Schauspieler-Casting für Februar geplant

Aimé-Jipsy Mikona (links) und Peter Englert wollen mit ihrem Kurzfilm ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Aimé-Jipsy Mikona (rechts) und Peter Englert wollen mit ihrem Kurzfilm ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Von Vera Beiersdörfer Das Thema ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst: Junge trifft Mädchen, sie verlieben sich und wollen zusammen sein – doch so einfach gestaltet es sich nicht immer. Was passiert, wenn er in unserem Land nur als Flüchtling geduldet ist und sie aus „gutem deutschen Hause“ stammt? Das Kurzfilmprojekt „Julia und Djamal – 2 Welten, eine Liebe!“ von der Initiative „Worms macht die Klappe auf!“ hat eben dieses Thema aufgegriffen und soll im kommenden Jahr realisiert werden. 

Kein Platz für Vorurteile
Mit „Worms macht die Klappe auf!“ hat Aimé-Jipsy Mikona eine junge Wormser Initiative ins Leben gerufen, die sich zum  Ziel gesetzt hat, in der Nibelungenstadt ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. „Nachdem ich nach vier Jahren Vorsitz leider altersbedingt aus dem Jugendparlament ausgeschieden bin und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ zunächst über förderungswürdige Projekte mitentschieden habe, hat es mich aber doch gejuckt, wieder aktiv mit und für Jugendliche zu arbeiten“, erklärt Aimé-Jipsy seinen Entschluss, einen Film-Ideenwettbewerb ins Leben zu rufen. 2015  waren Jugendliche aufgerufen, ihre Story gegen Rassismus, Mobbing und Fremdenfeindlichkeit einzusenden. Unter den rund 40 Zuschriften und Videos kürte eine professionell besetzte Jury schließlich die Idee des Studenten Björn Leonhard zum Sieger. „Thomas Ranft (Moderator), Jörn Hinkel (Regieassistent) und ich, haben uns für Björns Vorschlag entschieden, da die Vorstellung einer modernen Version von Romeo und Julia vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation unglaublich spannend ist“, erklärt Jurymitglied Peter Englert (Schauspieler), der die Geschichte in ein vorläufiges Drehbuch gefasst hat. „Die Arbeit ist nur ein erster Entwurf und nicht final. Vieles ergibt sich erst bei den Dreharbeiten. Ich sehe es als Prozess auf den die verschiedenen Schauspielercharaktere und natürlich auch die aktuelle politische Lage großen Einfluss haben. Wir wollen einen authentischen Film und nichts Aufgesetztes, straff Vorgegebenes, produzieren“, erläutert Peter.

Junge Wormser gesucht
Derzeit ist Aimé-Jipsy auf der Suche nach finanziellen Unterstützern für das Filmprojekt. „Wir benötigen insgesamt etwas über 9.000 Euro, um den Kurzfilm nach unseren Vorstellungen drehen zu können. Momentan haben wir 3.900 Euro an Spendengeldern zusammen“, so der Initiator der Aktion. Als ihn die erste Zusage erreichte, habe er auf offener Straße einen Luftsprung gemacht. Nun geht das „Klinkenputzen“ weiter. „Firmen, Unternehmen und auch Privatleute können unser Vorhaben unterstützen. Jeder Euro bringt uns näher an unser Ziel, hier in Worms ein Zeichen gegen Fremdenhass zu setzten und für mehr Toleranz zu werben“. Wenn das benötigte Geld zusammen ist, soll die Auswahl der Besetzung folgen. „Wir suchen 14 bis 27 Jahre alte Wormser, die sich zunächst auf unserer Homepage vorstellen können. Ein Live-Casting –  wenn möglich unter freiem Himmel an prominenter Stelle in der Stadt –  soll die Suche nach den etwa fünf Hauptdarstellern und einigen Kleindarstellern beenden“, schildern Aimé-Jipsy und Peter ihre weitere Konzeption. Sobald ein genauer Drehplan erstellt wurde, soll der Filmdreh mit professioneller Crew starten. „Hierbei setzen wir vor allem auf eine Zusammenarbeit mit Flüchtlingsheimen, die uns sowohl von ihren Räumlichkeiten, als auch personell unterstützen werden. Der fertige Film soll schließlich in Schulen als Kurzfilm und in ausgewählten Kinos und bei Filmfestivals laufen.“

Teil des Vorhabens werden
Wer die Initiative „Worms macht die Klappe auf!“ mit einer Spende oder als Sponsor unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter 0152/05443005 oder per E-Mail an info@wormsmachtdieklappeauf.de an Aimé-Jipsy Mikona wenden. Der Nibelungen Kurier wird auch weiterhin über das Projekt berichten.

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