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  • Mo., 23. Februar 2026, 15:30 Uhr
    OK: Wormser Montags-Magazin beleuchtet Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten

    18 Interviews zur Landtagswahl im OK-Studio

    Vor den Kameras im Studio von rheinlOKal Worms nehmen die Gäste Platz und stellen sich den Fragen der Moderatoren.
    Foto: OK Worms

    Das Wormser Montags-Magazin (WMM) hat wieder eine umfassende politische Produktionsreihe gestartet: Insgesamt 18 Interviews mit Spitzen- und Direktkandidierenden zur Landtagswahl 2026 werden derzeit im Studio von rheinlOKal Worms aufgezeichnet. Rund neun Stunden Videomaterial sollen am Ende entstehen – ein Format, das den Menschen in der Region einen tiefen Einblick in aktuelle politische Positionen ermöglichen soll.

    Die Vorbereitungen für das Großprojekt begannen bereits zu Jahresbeginn. „Es waren wirklich viele Telefonate und E-Mails. Aber es war mir wichtig, dass wir alle relevanten Stimmen einfangen können“, erklärt Mara Maria Müller, die die organisatorische Gesamtkoordination übernahm. Nur zwei Gespräche stehen noch aus – ein nahezu vollständiges Bild der politischen Landschaft im Wahlkreis Worms.

    Ein breites politisches Spektrum

    Dass es gelang, alle Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten nach Worms zu holen, wertet das Redaktionsteam als deutliches Signal für die Bedeutung des Offenen Kanals. Die Produktion bildet ein breites politisches Spektrum ab – von etablierten Parteien bis hin zu kleineren politischen Gruppierungen. Neben den Landeslisten traten auch sämtliche Direktkandidierenden des Wahlkreises vor die Kamera.

    Für eine klare und faire Vergleichbarkeit wurde ein fester Fragenkatalog entwickelt. Redaktionell orientierte sich dieser an den drängendsten Themen der Landtagswahl: Bildung, Wirtschaft, Soziales, innere Sicherheit, Migration sowie aktuelle regionale Entwicklungen. „Wir wollten keine Beliebigkeit, sondern Orientierung schaffen“, betont Redakteur Markus Wolsiffer. „Durch die festen Fragen bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer eine faire Grundlage, die Aussagen der Kandidierenden direkt miteinander zu vergleichen.“

    Dauerhaft abrufbar

    Technisch wird die Interviewreihe vollständig ehrenamtlich umgesetzt. Das Team um Lars Olbrisch und Udo Albrecht, unterstützt von FSJler Joris Kollenberg und Praktikantin Annika Gahn, sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Von Ausleuchtung über Kameratechnik bis hin zum Ton verliefen die bisherigen Produktionstage ohne nennenswerte Störungen. „Man spürt einfach, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt“, sagt Lars Olbrisch. „Es zeigt, was ein ehrenamtliches Team leisten kann, wenn alle an einem Strang ziehen.“

    Die Interviews werden in den kommenden Tagen und Wochen schrittweise veröffentlicht. Sie sind dauerhaft auf den Social-Media-Kanälen von rheinlOKal Worms (YouTube und Facebook) abrufbar. Damit richtet sich das Wormser Montags-Magazin bewusst an alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig davon, ob sie die lineare Ausstrahlung verfolgen können.

    Für informierte Entscheidungen

    Mit der Interviewreihe wolle der Verein einen Beitrag zur politischen Meinungsbildung leisten, heißt es aus der Redaktion. Ziel sei es, Menschen in der Region zu motivieren, sich aktiv mit Positionen der Kandidierenden auseinanderzusetzen. „Informierte Entscheidungen sind das Fundament jeder Demokratie“, so Olbrisch weiter. „Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, dieses Fundament zu stärken.“

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