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  • Mo., 16. März 2026, 17:48 Uhr
    WORMS: Die ADFC Ortsgruppe wird 40 und freut sich auf viele gemeinsame Radtouren auf sicheren Wegen

    40 Jahre ADFC Worms

    Von links: David L. Oliver, Alfred Kratz und Dieter Dohmeier.
    Foto: ADFC Worms

    Am 19. März 1986 wurde der ADFC Worms „geboren“. David L. Oliver, Alfred Kratz und Dieter Dohmeier trafen sich zur Gründung einer ADFC Ortsgruppe beim „Kolbe-Gretchen“. Damals gab es den Landesverband ADFC in Rheinland-Pfalz noch nicht, man war an Mannheim angebunden. 1999 wurde der ADFC Worms als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt anerkannt. 

    Dieter Dohmeier war von der Gründung 1986 bis 2016, 30 Jahre Vorsitzender und ist auch heute noch als Ehrenvorsitzender aktiv in die Vereinsarbeit eingebunden. Heute führen Günter Niederhöfer und Waltraud Barth den ADFC Worms.
    In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich das „Trio“ zu einem Kreisverband mit ca. 400 Mitgliedern. Von Beginn an gab es den ADFC Stammtisch, der auch heute noch an jedem ersten Donnerstag im Monat ein beliebter Treffpunkt auch für Nicht-Mitglieder ist. 

    90 Touren in diesem Jahr

    Seit Anfang der 90er Jahre richtet der ADFC Worms jährlich zwei Gebrauchtfahrradmärkte aus, dieses Jahr Nr. 63 und 64. Seit Beginn bietet der ADFC geführte Radtouren an. Hunderte Wormser Bürgerinnen und Bürger haben sich in den Jahren auf gemeinsamen größeren und kleineren Radtouren kennengelernt, oft haben sich Freundschaften entwickelt. Dieses Jahr werden mit dem ADFC Frankenthal und dem ADFC Alzey 90 Touren von ausgebildeten „Tour Guides“ angeboten. Das Radtourenprogramm liegt in vielen Geschäften aus, oder man kann sich auf der Website des ADFC Worms informieren. 

    Gemeinsame Radtouren sind für den sozialen Zusammenhalt wichtig, das funktioniert aber nur dann, wenn man sicher im Straßenverkehr mit dem Rad unterwegs ist. Fühlt man sich gefährdet, steigt man seltener oder gar nicht auf das Fahrrad. Deshalb setzt sich der ADFC bundesweit, auch der ADFC Worms, von Anfang an dafür ein, dass das Fahren mit dem Rad sicherer wird. 30km/h Höchstgeschwindigkeit sollen bis auf wenige Straßen Standard werden. Wenn möglich, sollen motorisierter Verkehr und Rad getrennt fahren, zumindest Schutz- und Radfahrstreifen einen Minimalschutz schaffen. „Wir möchten, dass das Fahrrad alltäglich genutzt wird, zur Arbeitsstätte, zur Schule, zum Einkauf, um so die Innenstadt zu entlasten“, so Günter Niederhöfer. 

    Beschlossen, aber nicht umgesetzt

    Der ADFC ist in permanentem Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt. Im Mobilitätskonzept von Worms nimmt das Fahrrad eine zentrale Rolle ein, es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, die erarbeitet wurden. Der ADFC Worms ist immer eingebunden. Vieles wurde beschlossen und wartet auf Umsetzung. Vielen Bürgerinnen und Bürgern dauert das verständlicherweise oft zu lange. Diese Maßnahmen sind meistens freiwillige Leistungen, oft nur zu finanzieren durch Fördermittel des Landes oder Bundes oder in Kombination mit Straßenbau oder -sanierungen. 
    „Wir sehen unsere Aufgabe darin, immer wieder an die Umsetzungen zu erinnern, auch daran, was im Mobilitätskonzept beschlossen wurde. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Radtouren auf sicheren Wegen mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern“, so der Vorsitzende des ADFC Worms. 

     

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