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  • Mo., 01. Dezember 2014, 19:09 Uhr
    Vertreter von Stadt und Wormatia testen Hybrid-Rasen in der WIRSOL-Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim

    Vor der Sanierung in der kommenden Saison

    Klaus-Peter Sauer (rechts), Greenkeeper der TSG 1899 Hoffenheim, stellt Barbara Schwickert, Dieter Rauh und Sportdezernent Uwe Franz (Stadt Worms, von links) im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim den so genannten „Fibrelastic“-Rasen vor.


    Nach der Spielzeit 2014/2015 soll – so der momentane Sachstand – mit der Sanierung der Rasenfläche und der Rundlaufbahn in der EWR-Arena des VfR Wormatia begonnen werden. Der Stadtrat hat der Vorbereitung der Ausschreibung bereits zugestimmt und der Förderantrag wurde beim Land gestellt.

    Dass es ein Hybridrasen werden soll, steht fest. Doch auch in diesem Bereich stehen verschiedene Modelle zur Auswahl.

    Bereits im Frühjahr hatten sich Verantwortliche von Stadt und Verein verschiedene Modelle angesehen, nun nahmen Beigeordneter Uwe Franz, Gerd Vogt, Barbara Schwickert, Dieter Rauh von der Stadt sowie Holger Busch, Marco Stark und Bernd Gänshirt von der Wormatia zwei weitere Rasenmodelle in Augenschein.

    Mit deutlich weniger Verletzungen
    In der WIRSOL-Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim konnte die Wormser Delegation bei einer Führung durch Klaus-Peter Sauer, Greenkeeper der TSG 1899 Hoffenheim, einen Eindruck vom so genannten „Fibrelastic“-Rasen gewinnen, der elastische Fasern enthält. Dadurch wird ein Dämpfungseffekt erzielt. Unterstützt durch die Fiber- und Elastanfasern entstehen weniger und deutlich kleinere Verletzungen an der Oberfläche.

    Im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim wurde dann der „Fibresand“-Rasen besichtigt. Dabei handelt es sich um ein ähnliches System, doch ohne die elastischen Fasern. Durch die dünnen und flexiblen Fasern verzahnen sich laut Hersteller die natürlichen Wurzeln mit den Fiber-Fasern zu einem stabilen Wurzelgeflecht. Damit verfüge man auch in Jahreszeiten, in denen natürlicher Weise nur ein geringes oder gar kein Wurzelwachstum vorherrsche, über eine ausreichende Stabilität in der Wurzelzone.

    „Noch vor Weihnachten steht ein Gespräch im Innenministerium an, in dem die weiteren Schritte sowie der Förderantrag besprochen werden sollen. Danach werden wir die Ausschreibung starten“, berichtet Sportdezernent Uwe Franz.
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