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  • So., 27. Oktober 2013, 20:01 Uhr
    Mannheimer schlugen in einem packendem Derby die Schwenningen Wild Wings mit 5: 3 Toren

    Adler mit hart erarbeitetem Derby-Sieg

    Jame Sifers erzielte in Schwenningen den Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für die Adler. Foto: Gernot Kirch


    VON GERNOT KIRCH Nach der ernüchternden 2:5 Heimpleite vom Freitag gegen Köln war für die Mannheimer Eishockey-Spieler am Sonntag Wiedergutmachung angesagt. Dass es ausgerechnet zum Baden-Würrtemberg-Derby nach Schwenningen ging, machte die Sache nicht leichter, denn gegen kein Team kämpfen die Wild Wings so beherzt wie gegen den ungeliebten Nachbarn aus Mannheim. Und wie erwartet wurde es ein Match auf Biegen und Brechen, das von Leidenschaft und Emotionen geprägt war. Dass Mannheim am Ende mit 5:3 (1:1/2:2/2:0) siegte ist besonders aufgrund des starken letzten Drittels verdient. Damit konnten die Mannheimer das Wochenende immer noch mit insgesamt 3:3 Punkten „retten“. Wichtiger aber noch als die drei Zähler in Schwenningen war die Reaktion der Cracks nach dem Debakel gegen Köln, denn sie haben gezeigt das der Wille da ist und auch im Team genug Substanz ist, um ganz vorne mitzuspielen. Erwähnt werden muss an dieser Stelle auch, dass die Mannheimer immerhin auf drei ihrer Top-Spieler verzichten müssen. Dies sind Jon Rheault, Kai Hosplet und Christopher Fischer. In der Tabelle stehen die Adler nun auf Rang drei hinter den Kölner Haien und den Nürnberg Ice Tigers.

    Zur Chronologie:
    Von der ersten Minute an wurde am Sonntagabend in Schwenningen um jeden Puck gefightet und kein Meter Eis wurde verloren gegeben. Zunächst war von dem großen „Klassenunterschied“, hier der Meisterschaftsfavorit aus Mannheim, dort der Aufsteiger aus dem Schwarzwald, wenig zu sehen. Was den Wild Wings an technischen und läuferischen Fähigkeiten fehlte, machten sie durch Einsatzwillen wett. Leistungsgerecht ging es daher nach 20 Minuten mit dem Spielstand von 1:1 in die Kabinen. Petersen hatte in der 7. Minute zum 1:0 für Schwenningen vorgelegt und Jochen Hecht erzielte in 10. Minute den 1:1 Ausgleich.

    Der zweite Abschnitt war weiterhin ein offener Schlagabtausch, der vom kämpferischen Element geprägt war. Insgesamt waren die Adler zwar das aktivere und dominierende Team, doch brachten sie sich mit drei Hinausstellungen um den Lohn ihrer Arbeit. Zwar konnte Verteidiger Jame Sifers in der in der 24. Minute die 2:1 Führung für Mannheim markieren, doch konnte der Schwenninger Nicholas Petersen  nur vier Minuten später den 2:2 Ausgleich erzielen, als ein Adler auf der Strafbank saß. Die erneute Adler-Führung durch Mirko Höfflin in der 35. Minute glich dann Morton Green in der 40. Minute aus, als wiederum ein Adler auf dem Sünderbänkchen Platz genommen hatte. Mit dem leistungsgerechten 3:3 ging es auch in die Pause.

    Das dritte Drittel gehörte dann eindeutig den Mannheimern, die das Geschehen auf dem Eis nun eindeutig bestimmten. Sie waren jetzt sowohl technisch wie läuferisch und konditionell überlegen. Die Wild Wings hingegen mussten dem hohen Tempo der ersten 40 Minuten Tribut zollen. Dass es dennoch bis zur 57. Minute unentschieden stand, haben die Schwenninger ihrem klasse haltendem Torsteher Dimitri Pätzold sowie ihrem tollen Kampfgeist zu verdanken. Zudem wurde beim Spiel der Mannheimer erneut sichtbar, woran es in dieser Saison mangelt. Und dies ist die mangelhafte Chancenverwertung. Sie brauchen einfach zu viele Gelegenheiten, um Tore zu machen. In der 57. Minute war es dann aber soweit und Ronny Arendt versenkte den Puck nach herrlichem Zuspiel von Frank Mauer zum 4:3 im Schwenninger Kasten. Als die Wild Wings dann alles auf eine Karte setzten und Torwart Dimitri Pätzold zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Gehäuse nahmen, nutzte dies Adler-Stürmer Christoph Ullmann und schoss zum 5:3 Endstand für Mannheim ein.
    .
    Schwenningen : Mannheim  3:5 (1:1/2:2/0:2)
    Tore:  1:0 (06:42) Petersen (Ramsay/Green) – EQ; 1:1 (09:59) Hecht (Ullmann/Höfflin) – EQ, 1:2 (23:37) Sifers (Magowan/Höfflin) – EQ; 2:2 (27:35) Petersen (Goc/Wilhelm) – PP1; 2:3 (35:19) Höfflin (Ullmann/Wagner) –EQ; 3:3 (39:27) Green (Wilhelm/Ramsay) – PP1; 3:4 (56:50) Arendt (Mauer/Lehoux) – EQ; 3:5 (59:40) Ullmann (Arendt) – EN.

    Torschüsse: Schwenningen 28 - Mannheim 43
    Strafen: Schwenningen 6 Min – Mannheim 8 Min
    Zuschauer: 6.000 (davon rund 1.000 Fans aus Mannheim)

    Aufstellungen:
    Mannheim: Endras (Brückmann) – Sifers, Wagner, Reul, Vernace, Bittner, Kettemer, N. Goc  – Plachta, Ullmann, Hecht, Mauer, Lehoux, Arendt, Buchwieser, Kink, Gamache, Höfflin, El-Sayed, Magowan

    Schwenningen: Pätzold (Steinhauer) – S. Goc, Wilhelm, Dück, Wishart, Granath, Borzecki, Dronia – Petersen, Green, Ramsay, Johnson, Beechy, Hacker, Pielmeier, Rodmann, Schlager, Sacher, MaKay, Gelke
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