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  • So., 07. Dezember 2014, 22:46 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks am Wochenende mit 2: 0 Sieg und 1:4 Pleite

    Adler mit Licht und Schatten

    Adler-Stürmer Ronny Arendt zeigte in Berlin eine starke Leistung. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler bleiben nach dem Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage  mit vier Punkten Rückstand hinter Red Bull München auf Rang zwei in der Tabelle der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Auf Tabellenplatz drei steht Meister ERC Ingolstadt.

    Am Freitag verloren die Mannheimer ihr Heimspiel gegen die Hamburg Freezers überraschend deutlich mit 1:4 (0:1/1:10:2) Toren. Die Hanseaten waren körperlich präsenter und überzeugten auch die cleverer Spielanlage. Mannheim hingegen verstand es erneut nicht, seine Chancen in Tore umzumünzen. Nach dem zweiten Drittel führten die Nordmänner noch knapp mit 2:1 Toren, doch dann  schossen sie im letzten Abschnitt in der 42. und 44. Minnten die 4:1 Führung heraus, was gleichzeitig die Entscheidung war.

    Die Reise nach Berlin verlief für die Adler am Sonntag dafür umso erfreulicher, denn sie konnten bei den Eisbären mit 2:0 (0:0/1:0/1:0) Toren gewinnen. Lange hing die Partie am seidenen Faden, denn die Mannheimer führten bis zwei Minuten vor Spielende nur hauchdünn mit mit 1:0 Toren. Dann nahm Berlins Coach seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus, doch ging der Schuss nach hinten los, denn Adler-Stürmer Jon Rheault traf 73 Sekunden vor Spielende ins leere Berliner Gehäuse zum 2:0 Endstand. Für die Adler war es ein wichtiger Sieg, um den Anschluss an München zu halten. Auffällig bei Mannheim allerdings erneut, dass sie aus ihren vielen Gelegenheiten zu wenig Tore machten. Die Effizienz stimmt zurzeit einfach nicht. So dominierten die Mannheimer über weite Phasen die Partie und spielten Berlin förmlich an die Wand, doch konnten sie diese Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Interessant diesbezüglich das Schussverhältnis: So feuerten die Adler 43 Schüsse auf das Eisbären-Gehäsue ab, die Berliner gaben dagegen nur 23 Schüsse auf das Mannheimer Tor ab.

    Am Freitag, den 12. Dezember, kommt es in München nun zum Spitzenspiel Red Bull gegen Adler Mannheimer. Hier treffen die zwei großen Konkurrenten im showdown direkt aufeinander.
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