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  • Mo., 03. Februar 2014, 08:09 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks siegen im Augsburger Hexenkessel mit 5: 2 Toren und gehen als Tabellenvierter in die Länderspielpause

    Adler packen drei Punkte ein

    Die Cracks der Mannheimer Adler jubeln nach dem 5:2 Erfolg in Augsburg. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Mannheimer Adler am Sonntagnachmittag in einer kampfbetonten Partie verdient mit 5:2 (2:2/2.0/1:0) Toren in Augsburg gewonnen. Mit jeweils zwei Toren stachen bei Mannheim die Stürmer Martin Buchwieser und Mirko Höfflin hervor. Insgesamt bot die Mannschaft eine kompakte und starke Leistung.

    Nach der 2:4 Heimspielpleite vom Freitag gegen die Krefeld Pinguine hatten es in der Quadratestadt lange Gesichter geben und der Höhenflug unter Hans Zach war vorerst gestoppt. Am Sonntag stand daher Wiedergutmachung auf dem Programm. Doch hatten sich die Cracks im blau-weiß-roten Dress dazu keinen leichten Gegner ausgesucht. Denn es galt im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion anzutreten. Und dieser ist aufgrund der lautstarken Fans als „Schwäbischer Hexenkessel” bekannt. Zwar steht der AEV derzeit in der Tabelle nur auf Rang elf,  doch gerade dies machte die Panther so gefährlich, da sie jetzt alles geben müssen, wollen sie noch in die Play-Offs oder doch wenigsten in die Pre-Play-Offs rutschen.

    Von Beginn an war es das kampfbetonte und mit hartem körperlichem Einsatz gefahrene Match. Weder Adler noch Panther steckten hier zurück. Eindeutig den Ton an gaben aber die Mannheimer. Sie schnürten die Augsburger geradezu in deren Drittel ein. Die logische Konsequenz dieser Überlegenheit war die 1:0 Führung durch Mikro Höfflin in der 6. Minute. Nur vier Minuten später konnten die Adler durch Simon Gamache gar auf 2:0 erhöhen. Doch währte die Freude nicht lange, denn in der 12. Minute verkürzte der Augsburger Andre Reiß in Überzahl zum 1:2 Zwischenstand. Als alle schon schon dachten, mit diesem Resultat ging es in die Pause, schoss Thomas Trevelyan 27 Sekunden vor Drittelende den Ausgleich.

    Im zweiten Abschnitt mussten die Mannheimer zunächst eine doppelte Unterzahl überstehen, stellten dann aber die Weichen in Richtung Sieg. In der 34. Minute traf Martin Buchwieser zunächst zum 3:2 und der gleiche Spieler erhöhte schließlich in der 40. Minute auf 4:2 Tore. Kurios dabei, seinen zweiten Treffer markierte Martin Buchwieser bei numerischer Unterzahl der Adler.

    Die Panther setzten im letzten Panther noch einmal zu einem gewaltigen Sturmlauf an. Dabei wurden sie von ihren Fans frenetisch angefeuert. Doch war die Adler-Festung an diesem Nachmittag nicht mehr zu knacken. Die endgültige Entscheidung dann in der 49. Minute als Youngster Mirko Höfflin zum 5:2 traf. Dies war gleichzeitig der Endstand.

    Die DEL macht jetzt eine zweiwöchige Länderspielpause. Die nächste Partie der Adler findet am 14. Februar in der heimischen SAP-Arena gegen den Erzrivalen aus Köln statt. Bis dahin hofft Trainer Hans Zach wieder auf die verletzten Stürmer Ken Magowan, Christoph Ullmann und Matthais Plachta zurückgreifen zu können.

     

    Augsburg : Mannheim  2:5 (2:2/0:2/0:1)

    Tore:  0:1 (05:17) Höfflin (Arendt/Gamache) - EQ; 0:2 (09:30) Gamache (Arendt/Vernace) - EQ; 1:2 (11:48) Reiß (Connolly/Boyle) - PP1; 2:2 (19:33) Trevelyan (Bayda/Caporusso) - EQ; 2:3 (34:00) Buchwieser (Kink/Bittner) - EQ; 2:4 (39:56) Buchwieser (Rheault/Wagner9 - SH1; 2:5 (48:25) Höfflin (Hecht/Brückmann)

    Strafen: Mannheim 14 Min  - Augsburg 8 Min

    Torschüsse: Mannheim 31  - Augsburg 29

    Schiedsrichter: Brüggeman / Schütz

    Zuschauer: 6.200

     

    Aufstellungen:

    Mannheim: Brückmann (Endras) – Sifers, Wagner, Reul, Vernace, Goc, Fischer  – Mauer, Hospelt, Hecht, Arendt, Gamache, Höfflin, Buchwieser, Kink, Rheault, El-Sayed, Kettemer, Bittner

    Augsburg: Keller (Ehelechner) - Boyle, Forrest, Woywitka, reiß, Brown, Seifert, Draxinger - Ciernik, Connolly, Grygiel, Bayda, Caporusso, Trevelyan, MacAthur, Zeiler, Schäffler, Morrison, Breitkreuz, Uvira

     
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