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So., 26. Oktober 2014, 20:08 Uhr
Die Mannheimer Kufencracks fertigen Krefeld mit 5: 1 Toren ab und bleiben Tabellenführer
Adler schlagen harmlose Pinguine
Die Adler (blaues Trikot) waren am Sonntagabend stets einen Schritt schneller. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler gewannen am Sonntagabend in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Krefeld Pinguine deutlich mit 5:1 (3:1/1:0/1:) Toren. Es war eine einseitige Partie, bei der die Adler eindeutig dominierten und die Pinguine alles in allem enttäuschten. Krefeld war harmlos, ideenlos und fiel einzig dadurch auf, dass nahezu ständig ein Pinguine auf die Strafbank wanderte. Und dort gewinnt man bekanntlich keine Spiele. Insgesamt kassierten die Rheinländer 20 Strafminuten, was eindeutig zu viele sind, um gegen ein Top-Team wie Mannheim bestehen zu können. Dass die Partie nicht höher für die Adler ausfiel, lag einzig daran, dass Mannheim das Schussglück fehlte und sie es an Kaltschnäuzigkeit vermissen ließen. 1.Drittel
Es waren gerade einmal 55 Sekunden gespielt, dann erzielte Jon Rheault in Überzahl das 1:0 für Mannheim. Auch in der Folge blieben die Adler dominierende Team und Krefelds Torsteher Tomas Duba stand unter Dauerbeschuss. In der 7. Minute verpasste Adler-Stürmer Kai Hospelt nur knapp. Völlig überraschend dann der Ausgleich zum 1:1 in der 9. Minute durch Daniel Pietta. Danach gab es wieder Einbahnstraßen-Eishockey auf das Gehäuse der Pinguine, ohne dass der Puck jedoch reingehen wollte. In der 14. Minute war es dann der Mannheimer Martin Buchwieser, der in Überzahl zum 2:1 traf. Jochen Hecht war es schließlich, der in der 19. Minute nach wunderbarer Vorarbeit von Kai Hospelt zum 3:1 einhämmerte. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.
2. Drittel
Das zweite Drittel verlief ähnlich wie das erste. Mannheim war deutlich überlegen und bestimmte das Geschehen auf dem Eis. Krefeld beschränkte sich auf die Defensive und gelegentlich Konter. Alleine schon die Schussstatistik von 13: 6 zugunsten der Adler drückt die Dominanz der Kurpfälzer aus. Dennoch sollte es bis zur 36. Minute dauern, ehe Kai Hospelt das 4:1 markierte. Dies war auch der Stand zur Pause.
3. Drittel
Im letzten Abschnitt passierte nicht mehr viel. Die Partie plätscherte ohne große Höhepunkt dahin. Krefeld hatte sich mit der Niederlage abgefunden und Mannheim war zwar bemüht weiter Tore zu schießen, doch fehlet lange das „Scheinbenglück“. In der 53. Minute war es dann aber soweit und Glen Metropolit markierte den 5:1 Endstand.