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Di., 23. Dezember 2014, 23:45 Uhr
Die Mannheimer Kufencracks überrollten die Pinguine im zweiten Abschnitt und stehen in der Tabelle weiter an Platz eins
Adler schlagen Krefeld mit 5:1 Toren
Adler-Kapitän Marcus Kink führte sein Team zum Sieg über Krefeld. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Dienstagabend deutlich mit 5:1 (0:0/4:1/1:0) Toren gegen die Krefeld Pinguine. Damit festigen die Kurpfälzer Tabellenplatz eins und bleiben das Team der Stunde in der DEL. Die Partie gegen Krefeld war nur im ersten Drittel ausgeglichen, ab dem zweiten Abschnitt überrollte die blau-weiß-rote Dampfwalze die Cracks vom Niederrhein und bescherte so den Fans in der mit 13.600 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Mannheim war am Dienstag einfach eine Nummer zu groß für die Pinguine. Wobei Krefeld gar nicht so schlecht spielte und durchaus seine Chancen hatte. Der große Unterschied war aber, während Mannheim seine Gelegenheit kaltschnäuzig nutzte, vergab Krefeld seine leichtfertig. Und dies ist der Unterschied zwischen einem Spitzenteam und einer Mannschaft im Tabellenkeller.
1.Drittel
Die Adler von Beginn an im Vorwärtsgang und gefährlich. Krefeld aber keineswegs nur auf die Defensive beschränkt, sondern die Pinguine tauchten immer wieder gefährlich vor Mannheims Torsteher Dennis Endras auf und suchten ihre Gelegenheiten in der Offensive. Insgesamt entwickelte sich so ein flottes, attraktives Spiel mit vielen Torszenen. Ein Leistungsfälle zwischen dem Tabellenführer und demViertletzten war in dieser Phase noch nicht erkennbar.
Adler-Stürmer Ronny Arendt hatte in der 14. Minute dann die ganz dicke Chance zur Führung auf dem Schläger, aber er scheitert knapp. Nur eine Minute später war es Frank Mauer, der einen „Hammer“ abfeuerte, aber Pinguin-Torsteher Tomas Duba hielt. Der Druck der Mannheimer nahm nun gewaltig zu. Knapp vier Minuten vor Drittelende musste dann der Krefelder Oliver Mebus für zwei Minuten auf die Strafbank. Nur 50 Sekunden später wanderte mit Tyler Beechey ein zweiter Pinguin auf das Sünderbänkchen, sodass fünf Adler gegen drei Schwarz-Gelbe auf dem Eis standen. Jetzt brannte es lichterloh vor dem Krefelder Gehäuse, aber der Puck wollte nicht über die Linie gehen. So blieb es beim 0:0 zur Pause.
2. Drittel
Ab dem zweiten Drittel marschierten dann die Adler und diktierten eindeutig das Geschehen auf dem Eis. Die Tore fielen dann wie reife Früchte vom Baum. Das 1:0 in der 26. Minute durch Dennis Reul fällt zwar eher in die Kategorie Glücksschuss, doch dann ging es Schlag auf Schlag weiter. In der 27. Minute markierte Kai Hospelt das 2:0 und Mirko Höfflin ließ nur fünf Minuten später das 3:0 folgen. Zwar gelang es Pinguine-Stürmer Andreas Driendl in der 39. Minute auf 1:3 zu verkürzen, doch erhöhte Adler-Stürmer Jon Rheault zwei Sekunden vor Drittelende auf 4:1 für Mannheim.
3. Drittel
Spätestens nach dem 5:1 durch Jamie Tardif in der 43. Minute war die Partie endgültig entschieden. Entnervt verließ Krefelds Torwart Tomas Duba nun sein Kasten. Für ihn stand im letzten Drittel Ersatzgoalie Patrick im Tor. Viel passierte nicht mehr und so so blieb es beim 5:1 Sieg der Adler.