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Sa., 08. März 2014, 11:20 Uhr
Die Mannheimer Kufencracks gewannen mit 4: 3 Toren nach Penalty-Schießen in Schwenningen und treffen in den Play-Offs auf die Kölner Haie
Adler siegen in letztem Punktrundenspiel
Adler-Kaptitän Marcus KInk führte sein Team zum Sieg in Schwenningen. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler siegten am letzten Spieltag der Punktrunde in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitagabend mit 4:3 (0:1/2:1/1:1/0:0/1:0) Toren nach Penalty-Schießen gegen die Schwenninger Wild Wings. Es war kein überragendes und tolles Spiel der Mannheimer. Daher ging die Punkteteilung nach 60 Minuten in Ordnung. Insgesamt zeigten die Adler für einen Spitzenclub zu wenig. In den Play-Offs wird sich die Mannschaft steigern müssen, will sie die nächste Runde überstehen. Dass sich Mannheim in Schwenningen im Penalty-Schießen den Zusatzpunkt sicherte, war letztlich glücklich und ist einem starken Martin Buchwieser zu verdanken, der zweimal traf.
Die Partie hatte für Schwenningen keine sportliche Bedeutung mehr, denn das Team stand vor dem Match auf dem vorletzten Tabellenplatz und hatte keine Chance mehr, in die Play-Off-Ränge zu gelangen. Daher ist es ihnen hoch anzurechnen, dass sie so beherzt fighteten. Für Mannheim ging es hingegen darum, auf welchem Tabellenplatz sie in der Endabrechnung stehen würden. Und dieser Rang würde wiederum darüber entscheiden, auf wen die Adler im Play-Off Viertelfinale treffen, und ob sie von den sieben Viertelfinal-Partien vier oder nur drei Heimspiele haben würden. Somit sind die zwei Punkte in Schwenningen Gold wert, denn mit dem Sieg kletterten die Mannheimer in der Tabelle auf Rang vier und treffen in den Play-Offs nun auf die Kölner Haie, die in der Tabelle auf Rang fünf "gelandet sind". Die Viertelfinalserie im Modus Best-of-Seven beginnt am 16. März in Mannheim.
Zur Chronologie:
1.Drittel Die Partie begann stotternd und von besonders von Mannheim ohne viel Elan. Torszenen waren insgesamt Mangelware. Das Spiel bot leider nur Magerkost. Schwenningen steigerte sich dann ab Mitte der Drittels, wohl um sich mit einer schönen Saisonleistung von seinen Fans zu verabschieden. Der verdiente Lohn war in der 11. Minute der Treffer zum 1:0 für die Schwarzwälder durch Mark Lee. Ab der 13. Minute konnte die Mannheimer mit einem Mann agieren. Dabei gelang Adler-Stürmer Kai Hospelt ein Pfostentreffer. Mehr sprang dabei nicht heraus. Doch erwachten die Blau-Weiß-Roten nun so langsam aus ihrer Lethargie. Mit der 1:0 Führung der Wild Wings ging es auch in die Kabinen.
2. Drittel Im zweiten Abschnitt zunächst das gleiche Bild. Schwenningen machte mehr Druck, doch dann war es der Mannheimer Jon Rheault, der in der 24. Minute eiskalt zum 1:1 Ausgleich traf. Und nur eine Minuten später markierte Jochen Hecht die 2:1 Führung für die Adler. Damit hatte sich das Match komplett gedreht. In der Folge blieb Mannheim das dominierende Mannschaft. Von den Wild Wings war nur mehr wenig zu sehen. Vollkommen überraschend und aus dem Nichts dann der 2:2 Ausgleich durch Marcel Rodmann. Der Treffer gab den Wild Wings wieder Auftrieb und es wurde erneut ein ausgeglichenes Match. Mit dem 2:2 ging es auch in die Pause.
3.Drittel Der letzte Abschnitt begann zunächst mit guten Anteilen für beide Teams, wobei Mannheim ein optisches Übergewicht hatte. In der 48. Minute dann aber die kalte Dusche für die Adler, denn erneut traf Mark Lee und erzielte die 3:2 Führung für Schwenningen. Nun bemühten sich Blau-Weiß-Roten und warfen noch einmal alles nach vorne. Als die Schwarzwälder sieben Minute vor Ende der Partie mit einem Mann weniger agieren mussten, brannte es lichterloh vor dem Schwenninger Gehäuse, doch ein Tor wollte Mannheim nicht gelingen. In der Folge waren die Blau-Weiß-Roten weiter offensiv und es war ein Spiel auf ein Tor, nämlich das der Schwenninger. Die Spannung war kaum mehr zu überbieten, als zwei Minuten vor Spielende erneut ein Schwarzwälder auf die Strafbank musste. Nun setze Adler-Coach Hans Zach alles auf eine Karte und nahm Torwart Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers hinaus. Und wirklich, eine Minute vor Spielende zappelte der Puck im Schwenninger-Gehäuse, doch bemühten die Schiedsrichter zunächst den Videobeweis. Dann gaben sie den Treffer und es stand 3:3 unentschieden. Somit ging die Begegnung in die Verlängerung.
Verlängerung Die Wild Wings zunächst im Vorteil, da Adler Stürmer Ken Magowan auf die Strafbank musste, doch gelang Schwenningen kein Tor. Bei vier gegen vier Feldspielern erspielten sich die Adler mit einem Übergewicht, aber es fiel kein Tor mehr und so musste das Penalty-Schießen entscheiden.
Penalty-Schießen Für die Adler scheiterten zunächst Kai Hospelt und Jon Rheault, während Martin Buchwieser traf. Für Schwenningen schossen Mark Lee und Tyler Beecjy daneben, während Morten Green verwandelt. Damit ging das Penalty-Schießen in die nächste Runde. Hier vergab Morton Green, während der Mannheimer Martin Buchwieser traf und so gewann Mannheim mit 4:3 Toren die Parti
Statistik Schwenningen : Mannheim 3:4 (1:0/1:2/1:1/0:0/0:1) n. P.