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  • Mo., 16. September 2013, 01:04 Uhr
    Im Top-Spiel des Sonntags konnten sich die Kölner Haie mit 4: 3 Toren gegen Mannheim durchsetzen

    Adler unterliegen nach Penalty-Schießen

     

    Adler-Stürmer Martin Buchwieser erzielte in Köln zwei Tore. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Nach dem 2:1 Sieg vom Freitag gegen Schwenningen unterlagen die Mannheimer Adler am Sonntag im Top-Spiel der Deutschen Eishockey Liga mit 3:4 (2:1/1:1/0:1/0:0/0:1) nach Verlängerung in Köln. Somit behalten die Haie zwei Punkte, während Mannheim sich mit einem Zähler begnügen muss. Misst man die Spielanteile und Chancen nach 65 Minuten, geht der Kölner Sieg in Ordnung. Bei Mannheim läuft der Motor noch nicht rund und man merkt, dass vier Cracks verletzt sind. Die Kölner präsentierten sich hingegen in erstaunlicher Frühform. Dass die Partie lange ausgeglichen auf des Messerschneide stand, haben die Mannheimer ihrem toll haltenden Goalie Felix Brückmann zu verdanken. Auch hatten die Kölner Schusspech, sonst wäre die Partie schon frühzeitig entschieden gewesen.

    Die Haie erwischten im ersten Drittel den besseren Start und machten mächtig Druck. Die logische Konsequenz war die 1:0 Führung der Raubfische durch Alexander Weiß in der 4. Minute. In der Folge konnte sich Mannheim etwas aus der Umklammerung der Kölner befreien. Einen Fehler in der Kölner Hintermannschaft nutzte der Mannheimer Martin Buchwieser in der 10. Minute zum 1:1 Ausgleich. Mit einem sehenswerten Sololauf von einem Tor zum Tor gelang eine Minute vor Drittelpause dem Youngster im Adler-Dress, Mirko Höfflin, gar die 2:1 Führung. Dies war auch der Pausenstand.

    Im zweiten Abschnitt spielten praktisch nur die Haie. Mannheim fand nicht statt. Es war quasi ein Torschießen auf den Mannheimer Kasten. Bis zur 29. Minute konnte Felix Brückmann sein Gehäuse "sauber" halten, dann markierte Nathan Robinson den längst fälligen und hoch verdienten 2:2 Ausgleich für die Domstädter. In der Folge blieb Köln dominierend, doch wollte ihnen kein weiterer Treffer gelingen. Was sich bitter rächen sollte, denn wie aus dem Nichts traf in der 38. Minute Martin Buchwieser mit seinem zweiten Treffer zur schmeichelhaften 3:2 Führung für die Mannheim. Dies war auch der Stand nach 40 Minuten.

    Der letzte Abschnitt war von den Spielanteilen und Chancen ausgeglichen, endlich war Mannheim erwacht. Doch hatte nun Köln das Glück seiner Seite und erneut traf Alexander Weiß und markierte den 3:3 Ausgleich. Dies war auch der Stand nach 60 Minuten udn so ging es in die fünfminütige Verlängerung. Hier hatte Mannheim bei die numerischer 4:3 Überlegenheit die Chance zum Siegtreffer, doch scheiterten die Blau-Weiß-Roten mehrmals knapp, sodass es auch nach 65 Minuten 3:3 stand. Im Penalty-Schießen hatte dann Köln mehr Glück und es war erneut Alexander Weiß, der zum Endstand von 4:3 traf.

    Zieht man ein Fazit vom Wochenende, muss man festhalten, das der Adler-Motor noch gewaltig stockt. Dem Zittersieg gegen Aufsteiger Schwenningen folgte eine wenig überzeugende Leistung in Köln. Dies mag einerseits an vier verletzten  Stammspielen( Hospelt, Fischer, Magowan, Rheault) liegen, doch hat man den Eindruck, die Cracks von Coach Harold Kreis haben das neue, etwas offensiver System noch nicht verinnerlicht. So stand die Hintermannschaft keineswegs stabil und der Sturm war noch nicht kreativ genug. Auch wenn die Reihe mit Buchwieser, Ullmann und Hecht gerade in Sachen Kaltschnäuzigkeit überzeugen konnte. So machte Martin Buchwieser quasi aus zwei Chancen, zwei Tore. Ein tolle Bilanz, was Effektivität betrifft.

    In der Tabelle stehen die Adler nach zwei Spielen auf Rang 6 des 14-Feldes. Am Freitag muss Mannheim in Augsburg antreten und am Sonntag steht ein weiteres Auswärtsspiel an, dann in Straubing.

     

     

     

     

     

     
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